1 Welcome to SchrÖdinger!

Für die JSP-Gemeinde, vor allem aber für jene, die in diese Gemeinde hinein wollen und bisher am schwierigen "programmus clausus" scheiterten, gibt es jetzt ein äußerst effektives Gratis-Tool: Schrödinger von Micromata.

Schrödinger überzeugt durch einfache Erlernbarkeit und schnelle Bedienbarkeit. So kommen alle jene in den Genuss bewährter aber diffiziler Programmiervorteile von Java und Tomcat, die lieber JSP-Code schreiben, als sich mit der Installation vom JSP-Server zu ärgern. Damit vor allem die Kreativität, und weniger der logistische Aufwand, Entwicklung und Design kleiner Web-Applikationen beherrscht.

Weil Schrödinger jeden HTTP-Zugriff detailliert protokolliert, können etwaige Fehler schnell gefunden werden. Geht der Überblick verloren, kann der integrierte Tomcat mit blitzschnellem Re-Start (2 Sek.!) in den Urzustand zurückversetzt werden.

Produktivität und Kreativität des Anwenders unterstützt Schrödinger auch im Hintergrund, während im Vordergrund per Powertool (Dreamweaver, GoLive, Texteditor) Mehrwert geschaffen wird.

Schrödinger ist der persönliche JSP-Server. Durch die individuelle Installierbarkeit auf den eigenen Rechner ist konfliktfreies und reibungsloses Miteinander von Nutzer und Kollegen gewährleistet. Es sei denn, der Job verlangt Teamwork: Via Fileshare kann Schrödingers Arbeitsverzeichnis geöffnet und eine JSP auf beliebige Teamrechner kopiert werden.

2 Micromata

Für Schrödingers Entwicklung zeichnet das Team von Micromata aus Kassel verantwortlich:

Micromata GmbH
Marie-Calm-Str. 3
D-34131 Kassel
Deutschland

2.1 Feedback

Wenn Sie uns Anregungen, Ideen oder Fehlerberichte mitteilen möchten, - kontaktieren Sie uns bitte über das

Internet

oder per E-Mail an:

schroedinger@micromata.de

3 Installation

Die Installation von Schrödinger verhält sich von Betriebssystem zu Betriebssystem unterschiedlich. Stellen Sie sicher, dass auf Ihrem System ein Java Development Kit (JDK) in der Version 1.4 oder aktueller installiert ist. Dieses JDK bzw. Software Development Kit (SDK) kann von SUN bezogen werden. Wichtig ist, dass das SDK und nicht das Java Runtime Environment (JRE) installiert wird. Auf einem Apple Macintosh ist das JDK Bestandteil des MacOS X.

3.1 Windows 95/98/Me/NT/2000/XP

Laden Sie die Datei Schroedinger-1.0.1.exe von

Micromata

herunter und führen Sie diese aus; folgen Sie den Anweisungen des Installationsprogrammes.
Um Schrödinger zu starten, klicken Sie auf das Schrödinger Icon auf Ihrem Desktop, oder Sie starten Schrödinger aus Ihrem Startmenü mit

  Start->Programme->Schrödinger->Schrödinger

3.2 Apple Mac OS-X

Schrödinger wird für ältere MacOS 8.x oder 9.x nicht unterstützt, obwohl ein Java auf diesen Plattformen verfügbar ist.

3.3 Linux

Wenn Sie die Datei Schroedinger-1.0.1.tar.gz von

Micromata

heruntergeladen haben, können Sie Schrödinger auf Ihr Linux System installieren indem Sie per

  tar -xvfz Schroedinger-1.0.1.tar.gz

Schrödinger in ein beliebiges, oder per

  tar -xvfz Schroedinger-1.0.1.tar.gz -C /path/where/to/install/Schroedinger

Schrödinger in einem bestimmten Verzeichnis auspacken.
Achtung: Die Environment-Variable "JAVA_HOME" muss gesetzt sein und auf das installierte JDK zeigen. Rufen Sie dann als "root"-Benutzer das Skript:

  /path/where/to/install/Schrödinger/lib/postinstall.sh
auf, um die Installation abzuschließen.

 

Wenn Sie für die Installation von Schrödinger lieber ein RPM verwenden, laden Sie die Datei Schroedinger-1.0.1.noarch.rpm von

Micromata

herunter.
Achtung: Die Environment-Variable "JAVA_HOME" muss gesetzt sein und auf das installierte JDK zeigen. Installieren Sie Schrödinger per

 

  rpm -ivh Schroedinger-1.0.1.noarch.rpm

im Standardverzeichnis /opt/Micromata/Schroedinger. Möchten Sie Schrödinger in einem anderen Verzeichnis installieren, so tun Sie dies per

  rpm -ivh --prefix /path/where/to/install/Schroedinger Schroedinger-1.0.1.noarch.rpm

Schrödinger zu starten, geben Sie entweder

  /opt/Micromata/Schroedinger/schroedinger.sh

ein oder wechseln Sie in das Verzeichnis /opt/Micromata/Schroedinger per

  cd /opt/Micromata/Schroedinger

oder wenn Sie Schrödinger in ein anderes Verzeichnis installiert haben per

  cd /path/where/to/install/Schroedinger

und starten Sie Schrödinger per

  ./schroedinger.sh

oder

  java -jar Schroedinger.jar

.

3.4 ... andere Java fähige Systeme

Die "pure" Java Installation von Schrödinger kann als Schroedinger-1.0.1.zip von

Micromata

geladen werden. Diese ZIP-Datei muss mit einem unzip Programm entpackt werden.
Achtung: Die Environment-Variable "JAVA_HOME" muss gesetzt sein und auf das installierte JDK zeigen. Um die Installation abzuschließen, rufen Sie dann als "root"-Benutzer das Skript:
  /path/where/to/install/Schrödinger/lib/postinstall.sh
auf.
Da es sich bei Schrödinger um ein "doubleclickable JAR" handelt, kann von jedem Java fähigem System Schrödinger durch einen Doppelclick auf die Datei Schroediger.jar gestartet werden. Von der Kommandozeile ist diese Funktionalität über:
  /path/where/to/install/Schrödinger/schroedinger.sh
oder wechseln Sie in das Verzeichnis, in dem Schroedinger installiert ist und geben Sie ein:
  java -jar Schroedinger.jar
erreichbar. Sollte Ihr System die "doubleclickable JAR" Funktion nicht unterstützen startet Schrödinger mit:
  java -cp ./Schroedinger.jar de.micromata.schroedinger.Main

4 Deinstallation

Die Deinstallation von Schrödinger verhält sich von Betriebssystem zu Betriebssystem unterschiedlich.

4.1 Windows 95/98/Me/NT/2000/XP

Zur Deinstallation von Schrödinger gibt es zum einen die Möglichkeit unter
Start->Programme->Schrödinger->remove Schrödinger
oder unter
Systemsteuerung->Software
Schrödinger zu entfernen. Die von Ihnen erstellten Webapplikationen sind davon nicht betroffen.

4.2 Apple Mac OS-X (10.2)

Werfen sie einfach die Datei Schrödinger.app in den Papierkorb. Ihre erstellten Webapplikationen sind davon nicht betroffen.

4.3 Linux

Wenn Sie Schrödinger aus einem tar.gz Archiv entpackt haben, löschen Sie bitte das Verzeichnis

Micromata/Schroedinger

Wenn Sie Schrödinger mit rpm installiert haben, können sie mit

  rpm -e Schroedinger

deinstallieren.

Ihre erstellten Webapplikationen sind davon nicht betroffen.

4.4 ... andere Java fähige Systeme

Wie die Installation muss auch die Deinstallation manuell erfolgen. Löschen Sie die Schrödinger Dateien und die von Ihnen angepassten Scripte.

5 In 5 Minuten zur ersten JSP-Applikation

5.1 Einleitung

Mit Schrödinger haben Sie in weniger als 5 Minuten Ihre erste JSP Applikation programmiert. Und so geht's...

Hinweis

Alle Beispiele aus diesem Dokument finden Sie in dem Verzeichnis "Schrödinger/examples" als Quelltexte.

5.2 Der erste Schritt: Erzeugen eines leeren Verzeichnisses

Jede JSP-Applikation benötigt ein Verzeichnis, in dem alle zugehörigen Dateien liegen. Erzeugen Sie dieses Verzeichnis.

5.3 Der zweite Schritt: Erstellen der Datei index.jsp

Wie eine statische Webseite als Einstiegspunkt index.html nutzt, können Sie bei einer Webapplikation die Datei index.jsp erstellen. Um es einfach zu halten, hier der Inhalt von my_web_app/index.jsp:
  Datei: my_web_app/the_answer/the_answer.jsp
  <html>
  <bold>What is the answer?</bold> <%= 102-60 %>!
</html>


... eine sehr einfache JSP aber wir rechnen bereits eine Zahl mit dem Server aus. Wenn Sie tiefer in JSP eintauchen wird diese extrem einfache Logik durch kluge Datenbankabfragen und phantastische Businesslogik ersetzt werden.

5.4 Der dritte Schritt: Schrödinger

Starten Sie Schrödinger und wählen Sie den Menüpunkt "Verzeichnis anwenden". Der Filechooser erlaubt Ihnen nun, durch Ihre Verzeichnisse zu dem, im ersten Schritt erzeugten Verzeichnis zu navigieren.

Navigieren Sie nicht in dieses Verzeichnis hinein, wählen sie es aus!

5.5 Der vierte Schritt: Fertig!

Klicken Sie auf den Browser-Button von Schrödinger. Nun startet ein Webbrowser mit der korrekten URL. Sie sehen das Resultat Ihrer Bemühungen.

5.6 Los geht's

Spielen Sie mit Ihrer JSP Seite herum z. B.:
  Datei: my_web_app/the_answer/the_answer_is_not.jsp
  <html>
   <bold>What is not the answer?</bold> <%= 460-300*57 %>!
</html>


Nach dem Sie die Datei gespeichert haben können Sie mit einem Reload des Browser (nicht von Schrödinger) die Auswirkung Ihrer Änderung betrachten.

6 Bedienung von Schrödinger

6.1 Einleitung

Schrödinger ist Ihr persönlicher JSP-Server. Sie kontrollieren über die Schrödinger GUI den Server. Sie können über einen Webbrowser wie Microsoft Internet Explorer, Netscape, Konqueror, Safari oder Opera auf Ihren Desktop Rechner zugreifen, als sei er ein Server im weiten Internet. Wenn Ihr Rechner vernetzt ist, können Teilnehmer Ihres Netzes ebenfalls auf Ihre Webapplikation zugreifen - dazu müssen Sie Ihren Kollegen die IP-Adresse (oder den Namen) Ihres Rechners bekannt geben. Sobald Sie Schrödinger beenden, ist Ihr Rechner nicht länger Web Server - Sie haben alles unter Kontrolle.

6.2 Die WebApplikation

Da Schrödinger kompatibel zu JSP/Servlet-Applikationen nach dem JSP/Servlet-Standard (2.3/1.2) ist, gibt es zwei Möglichkeiten, diese Applikationen unter Schödinger zu betreiben:

6.2.1 Verzeichnis

Wie eine statische Webapplikation, besteht auch eine dynamische JSP Applikation aus einer Vielzahl von Dokumenten. Schrödinger muss das Wurzelverzeichnis, als das Verzeichnis in dem all die JSP- und HTML-Dateien liegen, bekannt gegeben werden. Dieses Verzeichnis darf natürlich auch weitere Unterverzeichnisse enthalten. Um eine als Verzeichnisbaum exisitierende Applikation mit Schrödinger zum Leben zu erwecken, wählen Sie im Menü:
  Datei ->Verzeichnis anwenden

Abbildung 1: Ein Verzeichnis anwenden.

oder das Icon in der Toolbar:

... eine Dateiauswahlbox fordert Sie nun auf, das Verzeichnis zu wählen, welches als Wurzelverzeichnis Ihrer Web Applikation dienen soll.

6.2.2 WAR-Datei

Nun ist ein Verzeichnisbaum doch ein recht unhandliches Ding. SUN Microsystems hat einen Mechanismus ersonnen, um Webapplikationen einfach verteilen zu können - WAR-Dateien. WAR steht hier für Web Archiv und ist (im wesentlichen) eine ZIP-Datei des oben genannte Wurzelverzeichnisses der Applikation. Wenn Sie eine WAR-Datei anwenden wollen, wählen Sie im Menü:
  Datei ->Anwenden einer WAR Datei

Abbildung 2: Ein Web-Archiv (WAR) anwenden.

oder das Icon in der Toolbar:

Nun erscheint die Dateiauswahlbox, mit der Sie die WAR-Datei, die Sie anwenden wollen, auswählen können.

Hinweis

Für die Entwicklung einer Webapplikation bietet es sich an, ein Verzeichnis anzuwenden. Wenn die Webapplikation auf einem Server installiert, oder verteilt werden soll, ist die WAR-Datei das geeignete Medium.

Hinweis

For the development of a web application the way of giving a root directory is the right one! If you pass on these applications you should do so in form of a WAR file.

6.3 Starten Ihres WEB Browsers / URL der Webapplikation

Schrödinger ist Ihr persönlicher Applikations Server. Wie gesagt: Server. Die Benutzeroberfläche der Webapplikation ist ein Webbrowser. Mit der Webbrowser-Schaltlfläche in der Toolbar wird der Systembrowser mit der URL Ihrer Webapplikation gestartet.

Es ist natürlich jederzeit möglich, mit jedem Webbrowser die Applikation zu bedienen, indem Sie in der URL-Eingabe die URL der Webapplikation (siehe unten) eingeben.

6.3.1 Die URL der Webapplikation

Schrödinger versucht als erstes, die Webapplikation auf den TCP Port 80 ihres Rechners zu binden. Sollte dies nicht möglich sein, versucht Schrödinger einen anderen Port zu finden. Dies ist der Fall, wenn auf Ihrem System dieser Port privilegiert ist, oder bereits ein anderer Web-Server diesen Port gebunden hat. Schrödinger teilt beim starten mit, auf welchen Port er den Service (Ihre Webapplikation) gebunden hat:

Hier die Reihenfolge, mit der Schrödinger die Ports durchsucht: Das Wort localhost zeigt dem Browser an, dass er zu dem Rechner auf dem er selbst gestartet wurde, Verbindung aufnehmen soll. Soll ein anderer Rechner im lokalen Netz auf ihren Schrödinger zugreifen, so geschieht dies über die URL:
  http://Ihre.IP.Adresse:Port
oder
  http://Ihr.Rechnername:Port
Ersetzen Sie Ihre.IP.Adresse bzw. Ihr.Rechnername durch die Netzwerkadresse bzw. den Netzwerknamen ihres Rechners:
  http://192.168.123.4:8081
oder
  http://stardust:8080
Die Portnummer ist die, die Schrödinger vergeben hat. Gelang es Schrödinger auf Port 80 zu binden, kann die Angabe des Ports entfallen z.B.:
  http://192.168.123.4
oder
  http://stardust
Anm.: Das Binden auf Port 80 gelingt nur unter Windows. Die Betriebssysteme UNIX, Linux und MacOS 10.x sehen 80 als privilegiert an.

6.4 Server starten/stoppen

In Schrödinger ist ein Apache Tomcat vollständig integriert. Dieser Tomcat kann unabhängig von Schrödinger gestartet und gestoppt werden.

Mit dem Menü:
Tomcat -> Start Server


oder das Icon in der Toolbar:

wird der eingebettete Tomcat gestartet. Sollte der Tomcat bereits laufen, sind Menüeintrag und Toolbar nicht anwählbar.

 

Mit dem Menüeintrag:
Tomcat -> Stopp Server


oder das Icon in der Toolbar:

wird der eingebettete Tomcat gestoppt. Sollte der Tomcat nicht laufen, sind Menüeintrag und Toolbar nicht anwählbar. Nach dem Stopp des Servers ist die Wepapplikation nicht länger verfügbar, auf dem Port wird kein Service zur Verfügung gestellt.

 

6.5 Server durchstarten

Die Generierung des dynamischen Inhalts als JSP geschieht, sobald sich die JSP ändert. Sie können die geänderten JSP unmittelbar im Webbrowser betrachten. Werden jedoch in der Webapplikation Änderungen an *.class, *.jar Dateien oder der Datei web.xml vorgenommen, ist ein stoppen und starten des Tomcat notwendig, damit die Änderungen wirksam werden. Schrödinger vereinfacht dies durch den Restart Mechanismus. Mit dem Menüeintrag:
Tomcat -> Neu starten

oder dem Icon in der Toolbar:

kann ein Stopp und Start in wenigen Sekunden durchgeführt werden.

6.6 Logging Ausgaben

Schrödinger wertet die Log-Ausgaben von Tomcat und der angewedeten Webapplikation aus und stellt sie im Schrödinger Hauptfenster dar. Bei der Applikationsentwicklung können hier wichtige Informationen eingesehen werden, die das Auffinden von Fehlern erleichtern. Um die Übersichtlichkeit zu erhöhen werden die Log-Ausgaben klassifiziert und mit einem Icon versehen.
Icon Bedeutung

Ausgabe vom integrierten Tomcat.

Ausgabe über den System Fehler Kanal (System.err)

Ausgabe über den System Ausgabe Kanal (System.out)

Ein erfolgreicher HTTP-Zugriff ist geschehen, durch Doppelclick auf diese Logzeile wird der HTTP Inspektor gestartet.

Ein fehlerhafter HTTP-Zugriff, durch Doppelclick auf diese Logzeile wird der HTTP Inspektor gestartet.

6.6.1 Filtern der Logging-Ausgaben

Intensive Beobachtungn der Webapplikation können durch dir Fülle an Information in Log Fenster beeinträchtigt werden. Um den Fokus wieder zu finden gibt es einen Filter Mechanismus für Logs in Schrödinger.

1.) Log Quelle
Über diese Auswahl können die Log-Meldungen vom eingebetteten Tomcat, der Web Applikation (Anwendung) oder beidem (Alles) angezeigt werden.
2.) Filter
Mit dem Textfeld ist es möglich, nur Logs anzeigen zu lassen, die die angegebene Zeichenkette beinhalten. Mit den Checkbutton kann diese Einschänkung kurzfristig aufgehoben werden. Alle Zeichenketten sind als Auswahl weiterhin verfügbar. Spielen Sie ein wenig mit dieser sehr einfachen, dennoch machtvollen Art, Debugging zu betreiben.
3.) Löschen
Wollen Sie wissen, was genau bei einer speziellen Anfrage geschieht, so liefert der Button Löschen die sehr praktische Möglichkeit, alle alten Log-Ausgaben zu löschen. Sie sehen genau, was zur zu untersuchenden Aktion gehört.

6.7 Der HTTP-Inspektor

Die Verbindung zwischen der Webapplikation und dem Nutzer geschieht über den Webbrowser und der kommuniziert via HTTP (Hypertext Transfer Protocol) mit Schrödinger. Diese HTTP-Telegramme sind sehr wichtig um verdeckte Fehler zu entdecken. Schrödingers HTTP-Inspektor hilft genau hier...

1.) Rückgabewert
Mit diesem Wert wurde dem Webbrowser die Seite übergeben.
2.) Query String
Da es sich in diesem Beispiel im einen GET-Request handelt, ist hier der Query String aufgeführt, der die Parameter von der letzten zu dieser JSP-Seite weiterleitet
3.) Server Informationen
Die serverseitigen Verbindungsinformationen.
4.) Client Informationen
Die IP-Adresse des Clienten. In diesem Beispiel liefen Server und Client auf ein und dem selben Computer. Diese Informationen sind sehr ineressant, wenn Sie Tests von vielen Client-Rechnern im lokalen Netz ausführen.
5.) Browser Informationen
Hier wird sehr detailreich die Information über den genutzten Browser des Clienten angegeben - ja, so unanonym ist das Internet!
6.) Session Informationen
Für JSP-Applikationen sind Sessions von großer Wichtigkeit, da diese die leistungsfähigste Möglichkeit sind, alle HTTP-Telegramme in einen Zusammenhang zu stellen (z. B. ihr Warenkorb, bei einer Shop Lösung).
7.) Bean Informationen
Die in Punkt 6 beschriebene Session enthält so genannte Session Beans. Hier ist aufgelistet, welche dieser Beans von der aufgerufenen JSP genutzt werden.
8.) Parameter
Die Parameter die aus einer FORM der aufrufenden JSP generiert wurden. Wird die JSP nicht mit GET sondern mit POST aufgerufen, exisitiert der unter Punkt 2 beschriebene Query String nicht. Hier finden Sie auch bei POST alle Parameter des HTML-Formulars.

6.8 Eine WAR Datei erzeugen.

Nachdem Sie Ihre Wabapplikation implementiert und getestet haben, können Sie die Applikation auf anderen Systemen (mit Schrödinger oder mit einem nackten Tomcat) betreiben. Es ist jedoch sehr unhandlich immer den gesamten Verzeichnisbaum Ihrer Applikation zu bewegen. Der von SUN vorgeschlagene Weg, Web Applikationen zu bewegen ist, eine Web Archiv zu erzeugen (WAR). Mit dem Menüeintrag:
Datei -> WAR-Datei speichern

oder dem Icon in der Toolbar:

Kann Schrödinger dies für Sie tun. Wählen Sie mit der Dateiauswahlbox die Zieldatei aus. Da für diese Archive die Endungen ZIP, JAR, oder WAR gültig sein können, müssen Sie die richtige Endung (meist WAR) mit angeben. Ein guter Test der WAR-Datei ist, diese nocheinmal mit Schrödinger anzuwenden um einen letzten Test durchzuführen.

7 Entpacken einer WAR Datei

Webapplikationen werden als WAR-Dateien verbreitet. Auch Schrödinger kann diese Dateien anwenden, um den Inhalt als Applikation zur Verfügung zu stellen.

Nun soll eventuell die Applikation - also der Inhalt dieser WAR-Dateien verändert werden. Dazu ist es notwendig, die WAR-Datei zu entpacken.

Da eine WAR Datei eine ZIP Datei mit speziellem Inhalt ist, muß die WAR-Datei lediglich von Name.war in Name.zip umbenannt werden. Diese Datei wird von jedem Archivierungstool (z. B. WinZIP) akzeptiert. Nach dem Entpacken können die gewünschten Änderungen in dem entpackten Dateien vorgenommen werden.

 

Hinweis

Ob die Änderungen erfolgreich waren, können Sie mit Schrödinger prüfen, indem Sie das Verzeichnis mit den entpackten Dateien mit Schrödinger anwenden.

 

Um wieder eine WAR-Datei zu erhalten, bietet es sich an, Schrödingers Archivierungsoption zu nutzen.

8 Einbinden von Servlets

Mit Schrödinger kann man einfach Servlets integrieren und benutzten. Die folgende Anleitung beschreibt, wie man Servlets in Schrödinger integrieren kann.
Angenommen, die Webapplikation liegt im Verzeichnis my_web_app und man möchte das Servlet "HelloWorldServlet" aus dem Package "myservlets" als "http://localhost/hello" einbinden.
Und so geht's:

Hinweis

Alle Beispiele aus diesem Dokument finden Sie in dem Verzeichnis "Schrödinger/examples" als Quelltexte.

8.1 Der erste Schritt: Bereitstellen der Java-Klassen des Servlets

Dazu wird die kompilierte Java-Klasse des Servlets samt Unterverzeichnissen in das Verzeichnis
"my_web_app/WEB-INF/classes"
kopiert. Der Packagename des Servlets wird auf die Unterverzeichnisse aufgeteilt. Die Class-Datei des HelloWorld-Servlet muss also in das Verzeichnis
my_web_app/WEB-INF/classes/myservlets/HelloWorldServlet.class
kopiert werden, da das Servlet zu dem Package myservlets gehört.

8.2 Der zweite Schritt: Registrieren des Servlets in der Web-Applikation

Dazu wird mit einem Editor folgender Eintrag in der Datei my_web_app/WEB-INF/web.xml vorgenommen:
  Datei: my_web_app/servlet/WEB-INF/web.xml
  <?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?>
<!DOCTYPE web-app PUBLIC 
    
"-//Sun Microsystems, Inc.//DTD Web Application 2.2//EN"
    
"http://java.sun.com/j2ee/dtds/web-app_2_2.dtd">
<web-app>
  <servlet>
    <servlet-name>HelloServlet</servlet-name>
    <servlet-class>myservlets.Hello</servlet-class>
  </servlet>
  <servlet-mapping>
    <servlet-name>HelloServlet</servlet-name>
    <url-pattern>/hello</url-pattern>
  </servlet-mapping>
  <welcome-file-list>
    <welcome-file>index.jsp</welcome-file>
    <welcome-file>index.html</welcome-file>
  </welcome-file-list>
</web-app>

8.3 Der dritte Schritt: Neustart der Web-Applikation

Starten Sie die Web-Application mit der Restart-Schaltfläche von Schrödinger neu, siehe dazu 6.5.
Mit dem Menüeintrag:
Tomcat -> Neu starten

oder dem Icon in der Toolbar:

kann ein Stopp und Start in wenigen Sekunden durchgeführt werden.
Wenn alles geklappt hat, können Sie auf das Servlet unter der URL zugreifen.

9 Integration von externen JAR-Dateien.

In Java werden Klassenbibliotheken in Form von JAR-Dateien zur Verfügung gestellt. Dabei steht die Abkürzung JAR für Java ARchiv. Im Internet existiert eine Vielzahl von JAR-Dateien für alle möglichen Zwecke. Eine bekannte Anlaufstelle für JAR-Dateien ist das Portal .
Am Beispiel der populären Logging-Bibliothek log4j wird beschrieben, wie man externe JAR-Dateien in Schrödinger einbindet und konfiguriert.

9.1 Integration von log4j.

Die populäre Logging-Bibliothek log4j wird von vielen Entwicklern für Log-Ausgaben benutzt. Dieses Kapitel beschreibt, wie man log4j in Schrödinger integriert und konfiguriert.

Hinweis

Alle Beispiele aus diesem Dokument finden Sie in dem Verzeichnis "Schrödinger/examples" als Quelltexte.

9.1.1 Erster Schritt: Bereitstellen der log4j-Bibliothek

Laden Sie log4j vom Internet und entpacken Sie das Archiv. Je nach verwendetem Betriebssystem handelt es sich um eine ZIP-Datei oder eine TAR-Datei.
Die Klassenbibliothek von log4j befindet sich in dem Unterverzeichnis dist/lib. In der Regel heisst die Datei log4j-$VERSIONNUMMER.jar, zum Beispiel log4j-1.2.4.jar.
Angenommen die Web-Applikation befindet sich in dem Verzeichnis my_web_app. Legen Sie nun das Verzeichnis my_web_app/WEB-INF/lib an. Kopieren Sie die JAR-Datei von log4j, zum Beispiel log4j-1.2.4.jar, in das Verzeichnis my_web_app/WEB-INF/lib.

9.1.2 Zweiter Schritt: Konfigurieren von log4j

Erzeugen Sie das Verzeichnis my_web_app/WEB-INF/classes und legen Sie die Datei
  my_web_app/WEB-INF/classes/log4j.properties
mit einem Editor an. Diese Datei ist die Konfigurationsdatei von log4j. Fügen Sie bitte die folgende Zeilen ein und speichern Sie die Datei.
  Datei: my_web_app/WEB-INF/classes/log4j.properties
  log4j.rootCategory=DEBUG,A1

# A1 is set to be a ConsoleAppender.
log4j.appender.A1=org.apache.log4j.ConsoleAppender
log4j.appender.A1.layout=org.apache.log4j.PatternLayout
log4j.appender.A1.layout.ConversionPattern=T=[%d] L=[%p] C=[%C] F=[%F:%L] M=[%m]%n
log4j.appender.A1.Threshold=DEBUG

9.1.3 Dritter Schritt: Testen und Benutzen von log4j

Um log4j zu testen, legen Sie bitte mit einem Editor die Datei my_web_app/index.jsp an und geben Sie folgende Zeilen ein:
  Datei: my_web_app/index.jsp
  <!-- Import log4j classes. -->
<%@ page import="org.apache.log4j.*" %>
<!-- Instantiate a logger for this page. -->
<% Category log4j = Category.getInstance(this.getClass()); %>
<html>
<head>
<title>log4j Test</title>
</head>
<body>
<h1>log4j Test</h1>
<!-- A message at ERROR level. -->
<% log4j.error("A log message at ERROR level."); %>
<!-- Print the numbers one, two, three as string. -->
<% String words[] = { "one""two""three"}; %>
<% int length = words.length; %>
<% log4j.info("Creating table with " + length + " rows."); %>
<table>
  <tr><th>Number</th><th>Word</th></tr>
  <% for(int i=0; i < length ; i++ ) {%>
  <tr>
     <td><%= 1+i %></td>
     <td><%= words[i] %></td>
  </tr>
  <% log4j.debug("Debug: i="+i); %>
  <% } %>
</table>
<jsp:include page="/include/googletracking.jsp"/> </body>
</html>
<!-- $Id: index.jsp,v 1.1 2003/05/08 15:21:43 tl Exp $ -->
<!-- $Log: index.jsp,v $
<!-- Revision 1.1  2003/05/08 15:21:43  tl
<!-- gaaaanz knapp vor 1.0.1
<!--
<!-- Revision 1.1  2003/04/15 17:32:09  ben
<!-- Beispiele fuer log4j
<!-- -->

und importieren Sie das Verzeichnis my_web_app in Schrödinger an, siehe .

9.1.4 Vierter Schritt: Anzeige in Schrödinger

Starten Sie nun Ihren Web-Browser, siehe 6.3. Die Index-Seite wird geladen und in dem Ausgabefenster von Schrödinger erscheinen die log4jAusgaben.
Abbildung 3: Ausgabe der log4j-Meldungen.

Hinweis

Verwenden Sie Filter um die angezeigten Meldungen einzugrenzen. Mehr über Filter erfahren Sie in 6.6.1.

10 Installieren eines neuen JDK.

Wenn Sie ein neues JDK installieren, zum Beispiel von JDK 1.4.1 auf 1.5.x, müssen Sie Schrödinger neu installieren.

A Lizenz

A.1 Nutzungslizenz von Schrödinger

Enduser Licence agreement
MICROMATA LICENSING AGREEMENT (For both personal and commercial use).

This is a legal agreement between you (either an individual or an entity), the end user, and Micromata GmbH regarding use of the software accompanying this Agreement ("Software").

By installing, copying, or otherwise using the Software, you agree to be bound by the terms of this Agreement. If you do not agree to the terms of this Agreement, do not install or use the Software.

This license agreement applies to the software product "Schrödinger (Tomcat in a Box)".

The Software is provided to you free of charge. Should you accept the terms of this agreement, Micromata GmbH will grant you the personal and non-exclusive right to install, use and redistribute the software.

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COPYRIGHT NOTICE

The Software is Copyright (©) 2003 by Micromata GmbH. The Software is protected by both the German copyright law and international copyright treaty provisions.

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IN NO EVENT SHALL Micromata BE LIABLE FOR ANY DAMAGES (INCLUDING DAMAGES FOR LOSS OF BUSINESS PROFITS, BUSINESS INTERRUPTION, LOSS OF BUSINESS INFORMATION, OR OTHER PECUNIARY LOSS) ARISING OUT OF THE USE OF OR INABILITY TO USE THE SOFTWARE, EVEN IF MICROMATA GmbH HAS BEEN ADVISED OF THE POSSIBILITY OF SUCH DAMAGES.

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PLACE OF JURISDICTION

Place of jurisdiction is Kassel.

SEVERABILITY CLAUSE

If any section, paragraph, sentence, clause, phrase or any part of this agreement is declared to be unconstitutional or void, or if for any reason is declared to be invalid or of no effect, the remaining sections, paragraphs, sentences, clauses, phrases or parts thereof shall be in no manner affected thereby but shall remain in full force and effect.

Kassel, 2003-05-05

Micromata GmbH
Marie-Calm-Straße 3
D-34131 Kassel
Tel: +49-561-316793-0
mail: info@micromata.de
web: http://www.micromata.de/

A copy of this licence agreement is available after installation.

A.2 The Apache Software License (ENGLISH ONLY)

The Apache Software License, Version 1.1

Copyright (c) 1999, 2000 The Apache Software Foundation.
All rights reserved.

Redistribution and use in source and binary forms, with or without modification, are permitted provided that the following conditions are met:

  1. Redistributions of source code must retain the above copyright notice notice, this list of conditions and the following disclaimer.

  2. Redistributions in binary form must reproduce the above copyright notice, this list of conditions and the following disclaimer in the documentation and/or other materials provided with the distribution.

  3. The end-user documentation included with the redistribution, if any, must include the following acknowlegement:

    This product includes software developed by the Apache Software Foundation http://www.apache.org/.

    Alternately, this acknowlegement may appear in the software itself, if and wherever such third-party acknowlegements normally appear.

  4. The names "The Jakarta Project", "Tomcat", and "Apache Software Foundation" must not be used to endorse or promote products derived from this software without prior written permission. For written permission, please contact apache@apache.org.

  5. Products derived from this software may not be called "Apache" nor may "Apache" appear in their names without prior written permission of the Apache Software Foundation.

 

THIS SOFTWARE IS PROVIDED "AS IS" AND ANY EXPRESSED OR IMPLIED WARRANTIES INCLUDING, BUT NOT LIMITED TO, THE IMPLIED WARRANTIES OF MERCHANTABILITY AND FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE ARE DISCLAIMED. IN NO EVENT SHALL THE APACHE SOFTWARE FOUNDATION OR ITS CONTRIBUTORS BE LIABLE FOR ANY DIRECT, INDIRECT, INCIDENTAL, SPECIAL, EXEMPLARY, OR CONSEQUENTIAL DAMAGES (INCLUDING, BUT NOT LIMITED TO, PROCUREMENT OF SUBSTITUTE GOODS OR SERVICES; LOSS OF USE, DATA, OR PROFITS; OR BUSINESS INTERRUPTION) HOWEVER CAUSED AND ON ANY THEORY OF LIABILITY, WHETHER IN CONTRACT, STRICT LIABILITY, OR TORT (INCLUDING NEGLIGENCE OR OTHERWISE

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29.07.2010

Logistiksoftware InWeSt für den Telematik Award 2010 nominiert

Telematik Award Siegel

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26.07.2010

Friedrich-Schiller-Universität Jena wählt mit POLYAS

POLYAS

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20.07.2010

Micromata und die Deutsche Post DHL feiern

Lunch in Bonn zum zehnjährigen Bestehen der erfolgreichen Geschäftsbeziehungen.

Sommerfest Bonn

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