Was ist neu in SchrÖdinger 1.0.1?

Fokus der Version 1.0.1 des JSP-Entwicklungstools Schrödinger lag auf der Integration in die jeweiligen Betriebssysteme, Fehlerbeseitigung und der Unterstützung von Rendezvous. Diese von Apple im Sommer 2002 vorgestellte Technik implementiert den IETF-Standard "ZeroConf" und ermöglicht den Aufbau von sogenannten "Ad-hoc"-Netzen ohne jegliche Konfiguration. Schrödinger nutzt Rendezvous, um eine JAVA-Webapplikation als HTTP Dienst im LAN bekannt zu machen. Schrödinger ermöglicht diesen Dienst auch für nicht Apple Betriebssysteme, es wird lediglich ein einziger Rendezvous fähiger Apple, Linux oder UNIX Rechner im Netz benötigt, um für alle Schrödinger dieses Feature nutzbar zu machen.

Schrödinger Version 1.0.1 wurde am 2003-05-12 veröffentlicht. Gegenüber der vorhergehenden Version 1.0 änderte sich Folgendes:

Rendezvous (ZeroConf) Unterstützung

Die im Schrödinger integrierte Unterstützung der Rendezvous bzw. ZeroConf Technologie ermöglicht die Nutzung von JSP-Webapplikationen in Ad-hoc-Netzen. Schrödinger registriert die Applikation als Rendezvous (oder ZeroConf) Dienst im LAN, der mit einem geeigneten Browser (z. B. Safari) automatisch gefunden werden kann. Die Teammitglieder brauchen sich nicht um lästige Dinge wie IP-Adresse, Netzwerknamen oder Ports zu kümmern. Selbst unter nicht Rendezvous fähigen Systemen ist Schrödingers Rendezvous verfügbar, es braucht lediglich einen Apple (mit MacOS > 10.2) oder einen Zeroconf fähigen Linux bzw. UNIX Recher im LAN, und schon kann sich jeder Schrödinger dieses LAN-Segments bei Rendezvous registrieren.

Verbesserung der Benutzerschnittstelle unter Mac-OS

Das Benutzerinterface von Schrödinger erfüllt in der neuen Version die HI-Guidelines von Apple für Applikationen viel besser. Läuft Schrödinger auf einem Rechner mit MacOS 10.2 und einem installierten JDK 1.4.1, so wird statt dem Swing Filechooser nun der Dateiauswahldialog von MacOS genutzt. Dieser Dialog ermöglicht den Zugriff auf die Favoriten des Nutzers und ist wesentlich ergonomischer zu benutzen als sein Swing Gegenstück.

Schrödinger registriert sich nun für die Dateiendung WAR als Applikation. So kann eine WAR-Datei auf das Dockicon gezogen werden. Schrödinger veröffentlicht dann diese Webapplikation.

Neues Readme

Das Readme aus Version 1.0 war fürchterlich... das Micromata Team entschuldigt sich hiermit in aller Form bei der Nutzergemeinschaft. Mit dem neuen readme sind wir ein wesentliches Stück in Richtung Handbuch vorangekommen. Kapitel über "Erste Schritte", "Servlet Integration" und ein Benutzerleitfaden vereinfachen den Einstieg in Schrödinger.

 

Verbesserung des HTTP-Inspektors

Der HTTP-Inspektor misst die Zeit, die Schrödinger für das beantworten eines HTTP-Requests benötigt. So können die Aufrufe ermittelt werden, die die Webapplikation langsam machen.

KDE-support

Unter Linux integriert sich Schrödinger in die KDE Umgebung.

Examples

Der Schrödinger Distribution wurden einige JSP-Beispiele beigelegt, die den Einstieg in Schrödinger und die Welt der JSP-Programmierung begleiten.

Tomcat 4.1.24

Schrödinger arbeitet nun intern mit der JSP/Servlet Engine 4.1.24 des Jakatra Projekts Tomcat. Das Tomcat Team von Jakarta meldet folgende Neuerungen und/oder Bugfixes für die Engine:

Bug Fixes

...viele, viele kleine und große Bugs wurden gefunden und entfernt.

Was war neu in SchrÖdinger V1.0

Schrödinger V1.0 wurde am 2003/03/30 veröffentlicht. Da es sich um die erste Version von Schrödinger handelte, waren alle Features neu - Schrödinger V1.0 nutzte intern Tomcat 4.1.18.

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