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08.05.2003 HNA: Kasseler Firma unterstützt Straßenkinder
01.02.2003 HNA: Simulierte Wahl: List-Schüler bei Projekt dabei
31.01.2003 HNA: Juniorwahlen: Kasseler Firma entwickelte Software
21.09.2002 HNA: Schüler wählen per Mausklick
19.09.2002 Tagesschau: "Juniorwahl": Jugendliche unter 18 üben wählen
18.09.2002 Heise Online News: Schüler wählen online
18.09.2002 Chip: Internet-Wahlen zum Bundestag für Schüler
18.09.2002 Spiegel Online: "Toll! Die wollen Haschisch erlauben!"
17.05.2001 HNA: Wirtschaft: Micromata entwickelte Software für Danzas
01.05.2001 Deutsche Verkehrszeitung: Internet als neuer Vertriebskanal, Customer Council von Danzas Euronet
01.05.2001 Logistik Heute: Effizienz für Infusionen, Optimale Kommissionierung von 70% auf 110%
04.11.2000 Waldeckische: Chancen nicht nur für Mathematiker und Computergenies
23.10.2000 HNA: Auf Bill Gates' Spuren
20.10.2000 HNA: Vortragsveranstaltung: Kontakte des Gymnasiums mit der IT-Branche

Originalartikel

08.05.2003 - HNA:

Kasseler Firma unterstützt Straßenkinder

Kassel. Das Kasseler Software-Unternehmen Micromata hat 1000 Euro für das Straßenkinder-Hilfsprojekt "Proyecto Esperanza" in Ecuador gespendet. Die Spende und die damit verbundene Patenschaft seien aus seiner Sicht zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein, so Micromata-Geschäftsführer Kai Reinhard, doch helfe jeder Euro. "Vielleicht lassen sich durch unser Engagement weitere Unternehmen oder Privatleute zum Mitmachen bewegen."
Der im Jahr 2000 gegründete Kasseler Verein Proyecto Esperanza zählt international laut Micromata inzwischen 60 Mitglieder. Die in Ecuador staatlich anerkannte Hilfsorganisation baut dort gerade ein Heim für Straßen- und Waisenkinder. Mehr Informationen über Miriam Köthe Tel. 0561 / 7016692 oder im Internet unter www.proyecto-esperanza.de.

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Originalartikel

08.05.2003 - HNA:

Simulierte Wahl: List-Schüler bei Projekt dabei

Kassel. Eine Woche vor der Landtagswahl am 2. Februar hatten Schüler an 15 Schulen in Hessen die Möglichkeit, an einer simulierten Landtagswahl teilzunehmen.
Wie schon bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr gaben die Schüler aller Schulformen ab der 7. Klasse ihre Stimme am PC ab (die HNA berichtete). Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Friedrich-List-Schule in Kassel an dem Projekt.
Ziel der Initiative von Kumulus und der Bundeszentrale für politische Bildung unter der Schirmherrschaft von Johannes Rau ist, das Interesse an Politik zu wecken. In den Schulen waren mindestens zwei Wahlkabinen mit PCs installiert. Der Stimmzettel im PC sowie der Wahlakt waren der realen Wahl beziehungsweise dem Stimmzettel ähnlich. Die eingesetzte Software wurde von der Firma Micromata aus Kassel entwickelt. Insgesamt haben mit der Software bereits über 200 000 Schüler gewählt. Das System ist so ausgelegt, dass pro Stunde 20 000 Schüler ihre Stimme abgeben können, ohne dass längere Wartezeiten entstehen. (BEA)
Infos und Ergebnisse (am 2. Februar ab 18 Uhr) sind unter www.micromata.de und www.juniorwahl.de zu finden.

Zur Hessen-Juniorwahl 2003 gab es unzählige weitere Zeitungs-Artikel, die hier nicht aufgezählt werden.)

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Originalartikel

31.01.2003 - HNA:

Wo Jugendliche ihre Stimme abgeben dürfen

Mit einer "Juniorwahl Hessen 2003" wollen der Verein Kumulus und die Hertie-Stiftung Schüler für Politik interessieren. Rund 4000 Jugendliche an 14 hessischen Schulen haben in den kommenden Tagen Gelegenheit, die Landtagswahl, bei der sie noch nicht stimmberechtigt sind, nachzuempfinden. Damit solle der weit verbreiteten Politikverdrossenheit junger Menschen entgegengewirkt werden, sagte der Geschäftsführer der Hertie-Stiftung, Roland Kaehlbrandt, beim Start der hessenweiten Online-Wahl für Jugendliche.
Hier können Jugendliche im Internet ihre Stimme für eine Partei abgeben. (www.juniorwahl.de). (LHE)

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21.09.2002 - HNA:

HNA Juniorwahl

 

Juniorwahlen: Kasseler Firma entwickelte Software

KASSEL Kumulus heißt der Verein, der zum ersten Mal, bundesweit die Schülerwahlen 2002 analog zur Bundestagswahl auf die Beine stellte. Das Besondere für unsere Region ist: Die Firma Micromata aus Kassel hat hierfür die Software entwickelt.
"Unser Unternehmen brachte Erfahrungen von Wahlen 1996 und 1999 und Finnland mit", sagte Geschäftsführer Kai Reinhard. Der Klick am Computer - könnten so die Wahlen im Jahr 2010 aussehen? "Eventuell", sagt Reinhard - jeder von seinem PC von zu Hause aus.
Ganz nach dem Vorbild der Juniorwahlen bekäme dann jeder Wähler einen geheimen Code zugewiesen, der nicht zu knacken ist. Aber laut Reinhard ist das alles noch Zukunftsmusik. Gespräche mit dem Bundesinnenministerium hätten ergeben: Es müsse als erste Stufe ein bundesweites elektronisches Wählerverzeichnis angelegt werden. Denn bislang hat jede Kommune ein eigenes.
Stufe zwei wäre: PCs in den Wahllokalen aufstellen. Obwohl die von Micromata entwickelte Software einfach zu handhaben ist - vor allem ältere Menschen hätten Angst vor der neuen Technik und seien nicht so fit wie die jüngeren Leute, die damit aufwachsen.
Das Kasseler Software-Unternehmen mit seinen 13 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von einer Million Euro will bei den Juniorwahlen am Ball bleiben. Spätestens zu den nächsten Landtagswahlen in Hessen soll die Schüler sich wieder im Wählen üben - mit der Software von Micromata.

(Zur Juniorwahl 2002 gab es ca. 200 Zeitungs-Artikel, die hier nicht aufgezählt werden.)

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Originalartikel

21.09.2002 - HNA:

Schüler wählen per Mausklick

13 Klassen der Friedrich-List-Berufsschule nahmen an Juniorwahlen teil
Von Beate Eder
Kassel. "Eigentlich wollte ich am Sonntag nicht zur Bundestagswahl gehen", sagt Manuel Schareina. "Aber jetzt habe ich es mir doch anders überlegt." Der 18-Jährige ist Schüler des beruflichen Gymnasiums der Friedrich-List-Schule und hat mit rund 280 anderen an der so genannten "Juniorwahl 2002" teilgenommen - als Einzige ausgewählten im hiesigen Wahlkreis 170.

70 000 Schüler aus 270 Schulen
Am Donnerstag konnte Manuel von 8 bis 13 Uhr seine Wahlvorschläge abgeben - ungewöhnlicherweise am Computer, der in einer richtigen Wahlkabine stand. Zwei Klicks auf den Kandidaten und die Partei seiner Wahl. "Ihre Stimme wurde gezählt. Der Wahlvorgang ist abgeschlossen", ist auf dem Monitor zu lesen. Das war's. So könnte die Wahl der Zukunft aussehen (siehe Zusatzartikel).
"Ich habe im Unterricht viel über die Ziele der einzelnen Parteien gelernt und wie sich der Bundestag zusammensetzt", sagt Manuel. Denn die Juniorwahl, an der bundesweit 70 000 Schüler aus 270 Schulen in 298 Wahlkreisen teilnehmen, muss im Unterricht inhaltlich angedockt werden. "Krise des Parteienstaates", oder rechtsradikale Parteien waren Themen.
Professionell erhielten die Schüler ihre Wahlbenachrichtigungskarten, Wählerverzeichnisse wurden erstellt, Wahlhelfer mobilisiert - unter kundiger Anleitung der Pädagogen Karin Fabian und Harry Wagner: Was allerdings anders ist als bei der "richtigen" Bundestagswahl: Ausländische Schüler und auch unter 18-Jährige durften ihre Stimme abgeben.
"Das sollte keine Spaßwahl sein", sagt die Lehrerin Fabian. War's auch für die Schüler nicht. "Wenn man den Sinn von Wahlen und alle Themen drum herum nicht in der Schule lernt, interessiert sich niemand dafür", meint Nina Moosburger (18). Allerdings gab es auch Jugendliche, die sich sehr bewusst entschieden haben, nicht zu wählen, berichtet die Lehrerin.
Am Sonntag werden die Lehrer das Schulergebnis vor Augen haben - erstellt mit nur einem einzigen Mausklick. Erst am Montag nach der Bundestagswahl darf es veröffentlicht werden. Vorbereitung, Nachbereitung, Auswertung - da gehört zum Projektgedanken des Vereins "Kumulus" dazu. Kooperationspartner sind die Bundeszentrale für politische Bildung, das hessische Kultusministerium, die gemeinnützige Hertie-Stiftung (Frankfurt) und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (Berlin). Ziel von "Kumulus": Jugendliche für Politik zu interessieren, Demokratie einüben.
"Es ist meine Generation, die künftig bestimmt, was in Deutschland passiert", sagt Manuel, der ursprünglich nicht wählen wollte. "Deswegen muss man seine Stimme abgeben." Bei Manuel wurde das Lernziel erreicht.

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19.09.2002 - Tagesschau:

Tagesschau

"Juniorwahl": Jugendliche unter 18 üben wählen

Um der ansteigenden Politikverdrossenheit junger Menschen entgegenzutreten, findet derzeit die erste bundesweite "Juniorwahl" statt. Die Wahl der Jugendlichen unter 18 Jahren wurde von der Bundeszentrale für politische Bildung ins Leben gerufen und steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Johannes Rau. Bei der Übungswahl an 250 Schulen können 60.000 Jugendliche eine Woche lang das Wählen probieren, nachdem sie zuvor im Unterricht z.B. durch Podiumsdiskussionen mit Politikern darauf vorbereitet wurden. Weitere Informationen unter www.juniorwahl.de.

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Originalartikel

18.09.2002 - Heise Online News:

Schüler wählen online

Parallel zur Endphase des Wahlkampfs zur Bundestagswahl am 22. September startet eine bundesweite "Juniorwahl". 60.000 Schüler aller Schulformen ab Klasse 7 können in ihren Schulen über das Internet an der simulierten Bundestagswahl teilnehmen. Die Initiative von Kumulus e.V. und der Bundeszentrale für politische Bildung soll Jugendlichen ermöglichen, Demokratie zu üben und zu erlernen. Die Schirmherrschaft für das Projekt trägt Bundespräsident Johannes Rau.

In den vergangenen Wochen haben die Lehrer ihre Schüler mit speziell entwickelten Lehrmaterialien auf die Wahlen vorbereitet. Beim Wahlgang geben die Schüler ihre Wahlbenachrichtigung ab und erhalten dafür eine Transaktionsnummer. Mit dieser können sie dann an speziellen Computern ihre Stimme abgeben. Der Stimmzettel am PC ist dabei eng an den realen Wahlzettel der Bundestagswahl angelehnt. Bei Problemen stehen Mitschüler als Wahlhelfer bereit.

Das System arbeitet auf der Basis von Open-Source-Software wie Linux, Apache/Tomcat und PostgreSQL, ebenfalls die Wahlsoftware der Firma Micromata. Bei der Juniorwahl sollen zwei PCs als Webserver zum Einsatz kommen. Als eigentlicher Wahlserver dient ein PC mit gespiegeltem Festplattensystem. Das System sei so ausgelegt, dass pro Stunde 20.000 Wähler ihre Stimme abgeben könnten, ohne dass es zu längeren Wartezeiten beim Seitenaufbau kommt.

Die Sicherheit der Wahl soll durch SSL-Verschlüsselung und nicht nachträglich manipulierbare Protokolldateien gewährleistet werden. Online-Wahlen für Jugendliche gab es mit dieser Technik bereits 1996 und 1999 in Finnland. Damals nahmen 70.000 Jugendliche teil. Reale Bundestagswahlen per Mausklick sind aber vor allem auf Grund von Sicherheitsbedenken noch Utopie.

Das Gesamtergebnis der Juniorwahl soll am 22. September ab 18:00 Uhr unter www.juniorwahl.de veröffentlicht werden.

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18.09.2002 - Chip:

Internet-Wahlen zum Bundestag fÜr SchÜler

München (smk) - In der Woche vor der Bundestagswahl sind bundesweit 60.000 Schüler aufgerufen, ihre Stimmen für die Bundestagsparteien über das Internet abzugeben. Mit Hilfe einer Wahl-Software des Herstellers Micromata simulieren Schulen jetzt den elektronischen Urnengang.
Die teilnehmen Schulen haben jeweils zwei oder mehr Wahlkabinen installiert, die einen gewöhnlichen Internet-PC enthalten. Die Schüler ziehen jeweils einen TAN-Code in Form einer Scheckkarte aus einer Lostrommel, mit der sie ihre Stimme einmalig abgeben können.
Der Stimmzettel am PC entspricht dem Aussehen der "richtigen" Stimmzettel. Der eigentliche Wahlakt ist eng an den Urnengang angelehnt. Nach Angaben von Micromata wurde bei der Implementierung der Software auf den Wahl-PCs auf die Authentizität großer Wert gelegt.
Info: www.juniorwahl.de

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18.09.2002 - Spiegel Online:

"Toll! Die wollen Haschisch erlauben!"

Von Rüdiger Strauch
Stoiber? Nie gehört. - Sozialkundeunterricht kann für deutsche Lehrer frustrierend sein. Vielen Jugendlichen fehlt jedes Interesse an Politik. Jetzt werden bundesweit 60.000 Schüler beim Projekt "Juniorwahl" auf eine fiktive Abstimmung vorbereitet. Die Ergebnisse bleiben bis zum Wahlabend geheim.
Berlin - Am Rand der Hauptstadt, direkt an der Landstraße 2 bei Neubeeren, wachsen 2500 Lärchen. Und sie gedeihen gut, aber unauffällig. Nur aus der Luft lässt sich erkennen, dass die Bäume in Form eines großen "A" gepflanzt sind. Die Spitze des Buchstabens zeigt direkt auf den Deutschen Bundestag in der Mitte Berlins.
Jugendliche haben für das politisch motivierte Aufforstungsprojekt gesorgt. Das Pflanzen-A soll die Berufspolitiker im Parlament daran erinnern, was junge Menschen von der Politik erwarten: A wie Antworten. Antworten auf ihre Fragen und Belange. Allerdings nicht alle Jugendlichen. Vielen von ihnen ist Politik herzlich egal. "Who the fuck is Müntefering?" - dieser Spruch ist unter den Kundigeren von ihnen zum Synonym dafür geworden, dass sich Mandatsträger um die Interessen junger Menschen meist wenig kümmern.

"Who the fuck is Müntefering?"

Politik? Was ist das? Und wer macht die eigentlich? Die meisten Jugendlichen interessiert das kaum. "Edmund Stoiber war vielen meiner Schüler völlig unbekannt", sagt Thomas Schäfer. Der 36-jährige Politikwissenschaftler unterrichtet an der Heinrich-Hertz-Hauptschule in Berlin-Spandau: kein ausgesprochener Problembezirk der Hauptstadt, aber doch gebeutelt von hoher Arbeitslosigkeit (18,5 Prozent) und mit vielen Familien, die von Sozialhilfe leben.
Zum zweiten Mal beteiligt sich Schäfer mit seinen Kollegen an den "Juniorwahlen". Wie schon zu den Berliner Abgeordnetenhaus-Wahlen im Herbst 2001 werden in der Woche vor der Bundestagswahl die Schüler der siebten bis neunten Klassen an die Urnen strömen, um in einer fiktiven Wahl abzustimmen.
Alle sind unter 18 Jahre alt, also eigentlich noch nicht wahlberechtigt. Die "Juniorwahl 2002", ein Projekt der Initiative "Kumulus" und der Bundeszentrale für politische Bildung, soll Jugendliche jedoch frühzeitig an die Politik heranführen und beweisen, dass jeder Wähler ein Teil des Ganzen ist. Bevor es zu spät ist; bevor die Wahlmüdigkeit mit steigendem Alter so groß wird, dass das Heer der politikverdrossenen Nichtwähler weiter anwächst.

Jeder ist ein Teil des Ganzen
Dass sich Jugendliche nur selten für Politik wenn schon nicht begeistern, so doch wenigstens interessieren, hat nach Ansicht von Gerald Wolff zumeist mit mangelnder Kenntnis zu tun. Erst recht, wenn nicht irgendwer dafür sorgt, dass in Schulen oder Jugendtreffs über Politik diskutiert wird. Deshalb will der Kumulus-Projektleiter diesen Teufelskreis durchbrechen. Gemeinsam mit etwa 30 Mitgliedern des überparteilichen Vereins koordiniert Wolff die Juniorwahlen in bundesweit rund 250 Bildungseinrichtungen.
Längst ist die 1998 in Berlin gegründete Initiative den Kinderschuhen entwachsen. Inzwischen übernahm sogar Bundespräsident Johannes Rau die Schirmherrschaft. Vor der Stimmabgabe der teilnehmenden 60.000 Schüler muss der SPD-Politiker allerdings nicht zittern - ihr Votum fließt schließlich nicht ins amtliche Endergebnis ein. Die Juniorwahl ist und bleibt eine Randerscheinung der großen Politik. Aber eine interessante.

Schlaumeiertum der Erwachsenen
Denn für welche Partei entscheiden sich Jugendliche, die über politische Vorgänge weniger rational und ohne Grundüberzeugungen, vielmehr nach Gefühl und Intuition urteilen? Hauptschullehrer Schäfer hat so seine Erfahrungen: "Die 'Wahrheit' verkürzt sich bei jungen Menschen auf enorm kleine Dinge", meint der Klassenleiter. Als seine Schüler parallel zur Berliner Abgeordnetenhaus-Wahl abstimmten, errangen die Grünen weit über 30 Prozent. Die Begründung der grünen Schüler folgte auf dem Fuße: "Die wollen Haschisch erlauben."
Schäfer wäre ein schlechter Pädagoge, hätte er für diese Logik nicht auch Verständnis. Wenn mancher erwachsene Wahlberechtigte seine Entscheidung von Optik und Auftreten der Kandidaten-Gattinnen abhängig mache, sei es Jugendlichen doch wohl erlaubt, sich vergleichbarer, aber grundverschiedener Argumentationsmuster zu bedienen. "Die Schlaumeier-Haltung der Erwachsenen ist völlig unangebracht", findet Schäfer.
Überheblichkeit verbietet sich nicht zuletzt auch deshalb, weil die "Juniorwahl" der wirklichen Wahl technisch weit voraus ist. Zunächst gestaltet sich die Prozedur wie bei jeder demokratischen, gut organisierten Wahl: Berufung des Wahlvorstandes, Erstellen eines Wählerverzeichnisses, Verschicken der Wahlbenachrichtigungen. Doch am Wahltag selbst trennen sich die Wege von "Juniorwahl" und Bundestagswahl. Die "Juniorwahl" sprintet mit ausgeklügelter Technik auf und davon.

Technik von morgen für die Wähler von morgen
In den Wahlkabinen steht ein Computer mit Maus, aber ohne Tastatur. Die Schüler geben auf einer virtuellen Tastatur einen vorher zugeteilten Code ein und sind dann zur Wahl berechtigt. Ein Klick und eine Bestätigung, dasselbe noch einmal - und Erst- und Zweitstimme landen bei den Parteien und Kandidaten. Ein System, das in Zukunft möglicherweise auch bei wirklichen Wahlen zum Einsatz gelangt. Daran arbeitet das Kasseler Unternehmen Micromata, von dem Kumulus unterstützt wird. Eine wissenschaftliche Auswertung der Wahlergebnisse erfolgt auf Grundlage von Befragungen durch namhafte Politikdidaktiker.
Wie ernst Wissenschaftler, aber auch Politiker die "Juniorwahlen" nehmen, beweist nicht nur die Kooperation mit prominenten Experten. Von Projektbeginn an drängten Landes- und Bundeswahlleiter darauf, die Ergebnisse der Schul-Abstimmungen nicht vor Schließung der echten Wahllokale bekannt zu geben - die Ergebnisse, so ihre Sorge, könnten die Entscheidungen der Erwachsenen beeinflussen. "Das zeigt, dass wir keine Kinkerlitzchen veranstalten", freut sich Gerald Wolff von Kumulus.
Der Stolz des 29-jährigen Wirtschaftsingenieurs könnte noch wachsen, würde sich ein weiterer erhoffter Erfolg seiner Initiative einstellen: Politische Diskussionen sollen in der Schule angeregt und in die Familien getragen werden. Ähnlich wie in den USA, wo das Projekt unter dem Namen "Kids Voting" bekannt ist, könnten Eltern eine zweite Chance zur politischen Sozialisation erhalten. Deren Wahlbeteiligung, so ergaben Auswertungen in den Vereinigten Staaten, steigerte sich in Folge von "Kids Voting" um teilweise über neun Prozent.

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17.05.2001 - HNA:

Micromata entwickelte Software für Danzas

KASSEL - Transportleistungen per Internet in Auftrag geben, geht nicht? Doch, die Micromata GmbH, Software-Unternehmen aus Kassel, hat für das Transportunternehmen Danzas Euronet GmbH ein Internet-Bestellsystem entwickelt. Damit können Kunden per Datenautobahn Transportleistungen in Auftrag geben. Nach Unternehmensangaben ist dies das erste Internet-Angebot dieser Art in Deutschland.
Wenn Firmen Produkte zu transportieren haben, können sie sich unter www.e-komplett.de im Internet einwählen. In Sekundenschnelle können sie dank der Kasseler Software eine Preisanfrage bekommen und sparen dadurch viel Zeit. "Kein zeitraubendes Warten mehr auf den telefonischen Rückruf, kein langes Warten auf dringende Faxe", sagte Kai Reinhard, Projektleiter bei dem Kasseler Unternehmen. Der Auftrag kann dann kurzfristig erledigt werden: Innerhalb von vier Stunden kann ein Lkw auf dem Hof stehen, erklärte Reinhard. Das Angebot ist nur für Firmen interessant, da Danzas nur halbe oder ganze Lkw-Züge zum Beladen zu den Kunden schickt.
Mehrere Monate hat das Kasseler Unternehmen an der neuen Software gearbeitet. Die Mitarbeiter haben beispielsweise die Bestellvorgänge entwickelt und Datenbanken entworfen.
Micromata plant eine weitere Zusammenarbeit mit dem Hannoveraner Transportunternehmen. (cix)

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01.05.2001 - Deutsche Verkehrszeitung:

Internet als neuer Vertriebskanal

Customer Council von Danzas Euronet
Hamburg - (hel), 30. April
Danzas Euronet will mit Hilfe von E-Commerce neue Märkte erschließen und neue Kundenschichten erobern. Das teilte Jobst Konarske, für Vertrieb und Marketing zuständiges Mitglied der Geschäftsleitung auf einer Kundenveranstaltung des Unternehmens in Hamburg mit.
Die rund 50 Teilnehmer am Customer Council bekamen in Anwesenheit von Hanjo Schneider, dem neuen Sprecher der Geschäftsführung von Danzas in Deutschland, Hintergrundinformationen über die Internet-Pläne der Post-Tochter. Im Brennpunkt des Interesses stand das internetgestützte Buchungssystem für Lkw-Komplettladungen "Danzas Euronet eBusiness", das Danzas in der vergangenen Woche freigeschaltet hat (DVZ 48/01).
Die von Danzas Euronet und dem Softwarehaus Micromata Applications entwickelte Lösung bedient ausschließlich Komplettladungen, die mit einem Wechselbrückenzug oder einem Standard-Sattelauflieger gefahren werden können. Gefahrguttransporte sind von der Annahme ausgeschlossen. Der Teilnehmer meldet sich direkt auf der Homepage (www.e-komplett.de) an und wird freigeschaltet. Besonderheit: Er kann Preise für benötigte Transporte online abfragen.

Nur vier Stunden bis zum Eintreffen des Lkw
Die Standard-Konditionen hat Danzas in einer Tabelle hinterlegt. Möchte er den Auftrag an Danzas vergeben, gibt er die Details per Internet in das System ein und erhält eine Auftragsbestätigung. Die Transportdaten meldet das e-Business-System an die Disposition von Danzas beziehungsweise an die Systempartner, die den physischen Transport übernehmen.
Wer bei www.e-komplett.de auf ein Internet-Schnäppchen hofft, wird allerdings enttäuscht. "Wir haben ein Premiumprodukt, für das wir Premiumpreise verlangen", sagt Konarske. Die Kundenvorteile seien die 24 stündige Erreichbarkeit der Website, die Online-Preisauskunft innerhalb weniger Sekunden und die schnelle und zuverlässige Durchführung kurzfristig anfallender Großmengentransporte.
Von der Auftragsvergabe im Internet bis zum Eintreffen des Lkw soll es im Normalfall nur vier Stunden dauern. Innerhalb festgelegter Zeitfenster, so Andreas Niklasch, Leiter Projektmanagement bei Danzas Euronet, übernimmt Danzas die Garantie, dass der Transport ausgeführt wird.
Für Danzas ist die derzeitige Ausbaustufe von www.e-komplett.de nur der Einstieg. Geplant sind unter anderem der internationale Ausbau des Angebots und die Integration von Kunden über das Internet. "Dazu müssen wir die individuell mit den Kunden verhandelten Tarife im Internet hinterlegen. Da wollen wir hin, momentan geht es aber noch nicht", so Konarske.
Zweiter Themenschwerpunkt war der multimodale Transport und die Verlagerung von Gütern auf die Schiene. Auch hier gab es Neues. Danzas will den gemeinsam mit DB Cargo betriebenen Parcel InterCity (PIC) weiter forcieren.
Zusätzlich zu den Referenzstrecken zwischen Kornwestheim, Nürnberg, München und Hamburg sollen vom 11. Juni an drei weitere Strecken angeboten werden: zwischen Köln und Wustermark bei Berlin, zwischen Berlin und München sowie zwischen Köln und München. Für 2002 geplant sind die Relationen Karlsruhe-Hamburg und Mannheim-Berlin.

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01.05.2001 - Logistik Heute:

Optimale Kommissionierung Effizienz für Infusionen

Fresenius Kabi hat seinen Materialflussrechner optimiert und die Kommissioniereffizienz von 70% auf 110%, bezogen auf den geplanten Umsatz, erhöht.
Ort der erfolgreich durchgeführten Stabilisierungs- und Optimierungsmaßnahmen ist die so genannte AB-Kommissionier- zone im zentralen Distributionszentrum der Fresenius Kabi Deutschland GmbH im hessischen Friedberg. Das führende deutsche Unternehmen für Ernährungs- und Infusionstherapie fertigt hier täglich rund 2.000 Aufträge mit einem Gesamtgewicht von 450 t ab. Über Nacht werden die zusammengestellten Aufträge den 13 eigenen Niederlassungen in Deutschland zugestellt und von dort aus an den pharmazeutischen Großhandel, Krankenhäuser oder Apotheken ausgeliefert. Ein 24-Stunden-Service garantiert den Kunden der Fresenius Kabi die schnelle und zuverlässige Versorgung, was besonders im Hinblick auf die sensible und teils lebensnotwendige Ware sehr wichtig ist.
In der AB-Kommissionierzone werden in 15 Kommissioniergängen die unterschiedlichen Waren je nach individuellem Auftrag auf Paletten zusammengepackt und für die Auslieferung fertig gemacht. In diesen Gängen werden rechts und links einer Mittelgasse die Waren aus dem angegliederten Hochregallager automatisch positioniert. Die Kundenpaletten fahren durch die Kommissioniergassen, sodass die für einen Auftrag erforderlichen Waren vom Kommissionierer auf die Palette gepackt werden können. Signalleuchten über den einzelnen Warenpositionen zeigen dabei an, dass diese jeweilige Ware für den gerade zu bearbeitenden Auftrag benötigt wird. "Der Anteil an zu kommissionierender Ware ist bei uns relativ hoch", sagt Bernd Heller, Leiter Technik Logistik bei Fresenius Kabi. "70% unserer Ware muss kommissioniert werden und nur 30% können wir als Komplettpalette verkaufen. Das spricht natürlich auch für ein automatisiertes Lager."
Als erstes Ziel wollte die Kasseler Micromata-Applications GmbH, die für die Optimierung des Materialflussrechners verantwortlich war, die Stabilisierung des Lagerbetriebs erreichen. Daneben wurde die Bedienung der Terminals in den Kommissioniergassen erheblich vereinfacht und auch die Entdeckung und Behebung von auftretenden Störungen wesentlich schneller und übersichtlicher gestaltet.

Optimierungsmaßnahmen
Danach wurden folgende Optimierungsmaßnahmen installiert:
• Jede Palette fährt automatisch die kürzesten Wege.
• Eine neu entwickelte Parkstrategie für Paletten verhindert Staus und unterstützt die Strategie der kurzen Wege.
• Eine so genannte Prioritätensteuerung ermöglicht die Bevorzugung ganz eiliger Aufträge.
• "Clustering": Bei der Zusammenstellung der Waren wird berücksichtigt, dass leichte auf schwere Pakete gepackt werden.
• "Negative Kommissionierung", d.h. kommt eine Warenpalette aus dem angegliederten, vollautomatischen Hochregallager in die Kommissionierzone, die zum Großteil mit einem eingegangenen Auftrag übereinstimmt, so wird die Palette nicht wie üblich umgepackt, sondern die Warenpalette wird zur Kundenpalette umfunktioniert.
• Eine Wiederverwendung leer gewordener Paletten in der Kommisionierzone erspart Zeit und Palettentransporte.
Ziel dieser Maßnahmen war es, alle 15 Kommissioniergänge optimal auszulasten, d.h. die Umschlaghäufigkeit der Waren zu erhöhen und den Servicegrad des Lagers maßgeblich zu verbessern. "Wir wollten jetzt einfach flexibler werden", so Heller weiter, "den Durchsatz erhöhen und eine Rationalisierung erreichen." Der Erfolg der optimierten Materialfluss-Software lässt sich am deutlichsten an den aktuellen Kennzahlen des Lagebetriebs nach einem Jahr Laufzeit demonstrieren: Von 1998 bis 1999 stiegen die Abgriffe (Abgriffe/Mitarbeiter/Stunde) um 17% und von 1999 bis 2000, bezogen auf das Jahr 1998, um 35%. Das Ziel für 2001 ist die Steigerung um 46%.
Die Effizienz des Lagers drückt sich auch in der Mitarbeiterzahl aus. Von 1998 bis 1999 konnte die Zahl der kurzfristig eingestellten Leiharbeiter um 47% und bis 2000 um weitere 24% gesenkt werden. Gleichzeitig ist die Zahl der Kommissionierer, die in der AB-Zone die Waren zusammenstellten, von sechs (1998) auf acht (2000) gewachsen. Im Kontext der eingeführten Verbesserungen belegt dies die hohe und optimale Auslastung des Lagers und die wachsende Umschlagsgröße. Dies hatte eine Umstellung des ehemals 24-stündigen 3-Schicht-Betriebs auf einen 16-stündigen 2-Schicht-Betrieb zur Folge. Auch konnte der Servicegrad, also das Verhältnis der fehlerfreien Lieferscheine pro Tag zu den gesamtbearbeiteten Lieferscheinen von 96,5% auf 98,4% erhöht werden.
p./wö.

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04.11.2000 - Waldeckische landesZeitung:

Chancen nicht nur fÜr Mathematiker und Computergenies

Die Informationstechnologie - Vortrag und Diskussion am Gymnasium über eine junge Branche Chancen nicht nur für Mathematiker und Computergenies

Bad Wildungen. Die Informationstechnologie - kurz IT - ist nicht nur eine Branche für abgehobene Mathematiker und abgedrehte Computergenies. Das ist die wichtigste Erkenntnis aus einem Vortrag mit Diskussion am Gustav-Stresemann-Gymnasium.
Zwei Fachleute stellten sich den Fragen und dem Gespräch mit Oberstufenschülerinnen und -schülern und Gästen von außerhalb der Schule:
Thomas Landgraf ist Geschäftsführer der Micromata GmbH, Kassel. Michael Wolters besorgt als Referent das Alltagsgeschäft der neu gegründeten Studienakademie für Informatik (SAI), Bad Wildungen. Die zwei informierten über Ausbildungsgänge, Karrierewege und Tätigkeitsfelder von Informatikern und über die Arbeitsweise ihrer Häuser.
Ihr Leitsatz: Die IT-Branche ist ein aufgeschlossenes und junges Betätigungsfeld für alle, die sich etwas zutrauen und Ideen haben - gute Fachkenntnisse vorausgesetzt.
Dies machte Thomas Landgraf aus der Sicht eines Unternehmensgründers anhand seines eigenen Werdegangs deutlich. Gerade als Mathematiker widersprach er der landläufigen Meinung, nur Mathematiker könnten in der Informationstechnologie arbeiten. Dies gelte nur für die reine Informatik. In der anwendungsorientierten IT-Branche gehe es dagegen um viele praktische Probleme, die es zu lösen gelte. Dabei kann das Rüstzeug eines Biochemikers oder Bauingenieurs ebenso nützlich sein wie die einfache praktische Lebenserfahrung. Besonders habe er daher die vielen Gespräche außerhalb der universitären Lehrveranstaltungen geschätzt. "Erst durch den Umgang mit anderen Menschen sind in lockerer Atmosphäre viele Ideen für meine spätere unternehmerische Arbeit entstanden", berichtete Landgraf.
Als die ersten Pcs auf den Markt kamen, begann Landgraf, sich die Grundlagen der Informatik selbst beizubringen. Schüler war er damals.
Die Wünsche der weniger versierten Kunden mit seiner Fachkenntnis zu verwirklichen, diesen Ansatz verfolgt Landgraf mit seinen Partnern und Mitarbeitern bei Micromata. Die Firma baut bei den Kunden IT-Strukturen auf und pflegt sie, etwa beim Zahlungsverkehr im so genannten E-Commerce, dem Handel über Internet, oder in der elektronischen Produktions-, Lager- und Transportverwaltung. Micromata nimmt auch Herausforderungen an, die mit dem Kerngeschäft direkt nichts zu tun haben. So hat das Unternehmen als Sponsor alle Jugendlichen in Finnland für eine Testwahl zum Parlament via Internet zum Gang an die Wahlurne motiviert.
Landgraf empfahl den Schülerinnen und Schülern, auf eine gute Allgemeinbildung und Fremdsprachenkenntnisse zu achten. Als Wirtschaftsinformatiker zum Beispiel bilde man die Schnittstelle zwischen Betriebswirten und Informatikern und müsse zwischen den Belangen beider Fachgebiete vermitteln können. Daher gewännen die Fächer Deutsch und Englisch für einen Einstieg in die IT-Branche an Bedeutung.
Und: Wer in einem Unternehmen arbeiten wolle, solle auf ein Informatik-Diplom oder einen gleichwertigen Abschluss achten. Das Bild vom Computerfreak, der sich alles selbst beibringt und deshalb die Idealbesetzung für den IT-Job ist, gehört ebenso in die Märchenwelt wie die Vorstellung, dass jeder mit einer guten Idee binnen kürzester Zeit in der Branche zum Millionär aufsteigt.
Diese Ansicht vertrat auch Michael Wolters von der Studienakademie für Informatik in Bad Wildungen (SAI). Sie wurde gegründet, um dem Mangel an IT-Fachkräften in heimischen Betrieben abzuhelfen. Studieren kann an der Akademie nur jemand, der einen Vertrag mit einem Mitgliedsunternehmen in der Tasche hat. Die Ausbildung dauert je nach Abschluss bis zu drei Jahre. Im halbjährlichen Wechsel lernen die angehenden Informatikkaufleute an der Studienakademie und in ihrem Ausbildungsbetrieb. Das soll eine praxisnahe Ausbildung garantieren. Weitere Studiengänge neben dem kaufmännischen sind geplant. Die Studierenden haben im Anschluss an ihre Ausbildung sofort einen festen Arbeitsplatz, ihre Arbeitgeber bekommen eine Fachkraft.
Für Teilnehmer ohne Abitur werde derzeit die Möglichkeit geprüft, ihnen mit dem Diplom der Studienakademie einen Fachhochschulzugang für den Bereich "Informatik" zu ermöglichen. Der zweite Studienjahrgang an der SAI beginnt am 1. Oktober 2001, doch die Anmeldefrist endet bereits am 31. Dezember 2000.

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23.10.2000 - HNA: Auf Bill Gates' Spuren

Vortrag über IT und Existenzgründung am GSG

Auf Bill Gates' Spuren
Bad Wildungen. Am Dienstag, 24. Oktober, hält Thomas Landgraf, Geschäftsführer der Micromata GmbH Kassel, im Musischen Pavillon des Gustav-Stresemann-Gymnasiums in Bad Wildungen einen Vortrag. Der Titel: "Where do you want to go tomorrow?"
Die Veranstaltung dauert von 11.30 bis 13 Uhr. Neben der Oberstufe des GSG sind Zuhörer eingeladen, die sich für die Informationstechnologie-Branche (IT) und E-Commerce interessieren. Thomas Landgraf gehört zu den Gründern der Micromata GmbH, die in den letzten drei Jahren rasch gewachsen ist und mittlerweile nicht nur die Micromata-Applications mit den Sparten E-Commerce, Internet und Intranet, sondern auch die Micromata-Logistics (Computergesteuerte Lagerhaltung, Distribution und Lagerverwaltung) umfasst. Die Micromata GmbH ist aus einer Gruppe von Studenten der Gesamthochschule Universität Kassel hervorgegangen, die ihr besonderes Interesse an der Informatik auch beruflich umsetzen wollten.
Themenschwerpunkte des Vortrags bilden daher die folgenden Fragen: "Was versteht man unter dem Begriff Informationstechnologie?", "Mit welcher Art von Ausbildung kann man in die Branche einsteigen?" und "Wie gründet man ein Unternehmen, welche Chancen und Schwierigkeiten gibt es?"
IN der anschließenden Diskussion geht neben Thomas Landgraf Michael Wolters, Referent der neu gegründeten und in Bad Wildungen ansässigen "Studienakademie für Informatik" (SAI) auf Fragen der Zuhörer ein.

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20.10.2000 - HNA: Vortragsveranstaltung:

Kontakte des Gymnasiums mit der IT-Branche

Kontakte des Gymnasiums mit der IT-Branche
Bad Wildungen. Das Bad Wildunger Stresemann-Gymnasium knüpft erste Kontakte mit der IT-Branche. Im Musischen Pavillon des Gymnasiums hält am Dienstag, 24. Oktober, der Geschäftsführer der Micromata GmbH in Kassel, Thomas Landgraf, einen Vortrag mit dem Thema "Where do you want to go tomorrow?" Die Veranstaltung dauert von 11.30 bis 13 Uhr. Neben Schülerinnen und Schülern der Oberstufe sind auch Zuhörer eingeladen, die sich für die Informationstechnologie-Branche (IT) interessieren.
Thomas Landgraf gehört zu den Gründern der Micromata GmbH, die in den vergangenen drei Jahren rasant gewachsen ist und nicht nur die Micromata-Applications mit den Sparten E-Commerce, Internet und Intranet, sondern auch die Micromata-Logistics (Computer gesteuerte Lagerhaltung, Distribution und Lagerverwaltung) umfasst. Die Micromata GmbH ist aus einer Gruppe von Studenten der Gesamthochschule Kassel hervorgegangen.
Schwerpunkt des Vortrags bilden folgende Fragen: "Was versteht man unter dem Begriff Informationstechnologie?" "Mit welcher Art von Ausbildung kann man in die Branche einsteigen?" und "Wie gründet man ein Unternehmen, welche Chancen und Schwierigkeiten gibt es?" In der anschließenden Diskussion wird auch Michael Wolters, Referent der neu gegründeten und in Bad Wildungen ansässigen "Studienakademie für Informatik" auf die Fragen der Zuhörer eingehen. (nh)

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