Presse

10.03.2008 Industrie.de: Da steht noch Frachtgut in Berlin
14.02.2008 DVZ: Intelligente Wechselbrücke; Bremer Uni startet Projekt "INWEST" / Deutsche Post als Praxispartner
28.01.2008 Frankfurter Rundschau: Wählen üben
06.12.2007 Informationsdienst Wissenschaft (idw): Wahl der DFG Fachkollegien erfolgreich beendet
20.11.2007 HNA: Marta gewinnt mit Marla
21.11.2006 HNA: Micromata gewinnt Preis für Wachstum
01.11.2006 capital: Fast 50. Von den Siegern lernen
01.09.2006 Wirtschaft Nordhessen: Werbung mit regionalem Zuschnitt
17.09.2005 HNA: Wählt LFP statt DAG - Kasseler Schüler übten Wahlen und lernten dabei Demokratie
02.06.2005 RFID im Blick: Wege zu mehr Wirtschaftlichkeit. Kostenvorteile richtig ausloten, damit sich die Integration auszahlt
01.05.2005 dhf-Intralogistik: Erfolgreiche Inbetriebsetzung von Automationssystemen
01.04.2005 Wirtschaft Nordhessen: Radio Frequency Identification. Neuer Weg bietet Unternehmen Kostenvorteile
01.04.2005 FM - Das Logistik-Magazin: Kostenvorteile durch die Integration von RFID in Unternehmensprozesse
01.01.2005 Wirtschaft Nordhessen/business profil: Micromata GmbH-Logistik-Profi direkt vor Ort
23.12.2004 Elektronikbranche Nachrichten: Größte rechtsverbindliche Online-Wahl ein voller Erfolg
21.12.2004 HNA: Die Daten-Dirigenten
13.12.2004 Heise Online News: Gesellschaft für Informatik wählte Präsidium erstmals online
11.12.2003 Heise Online News: IT-Initiative D21 mit erster offiziell gültiger Onlinewahl
Pressearchiv
08.05.2003 HNA: Kasseler Firma unterstützt Straßenkinder
01.02.2003 HNA: Simulierte Wahl: List-Schüler bei Projekt dabei
31.01.2003 HNA: Juniorwahlen: Kasseler Firma entwickelte Software
21.09.2002 HNA: Schüler wählen per Mausklick
19.09.2002 Tagesschau: "Juniorwahl": Jugendliche unter 18 üben wählen
18.09.2002 Heise Online News: Schüler wählen online
18.09.2002 Chip: Internet-Wahlen zum Bundestag für Schüler
18.09.2002 Spiegel Online: "Toll! Die wollen Haschisch erlauben!"
17.05.2001 HNA: Wirtschaft: Micromata entwickelte Software für Danzas
01.05.2001 Deutsche Verkehrszeitung: Internet als neuer Vertriebskanal, Customer Council von Danzas Euronet
01.05.2001 Logistik Heute: Effizienz für Infusionen, Optimale Kommissionierung von 70% auf 110%
04.11.2000 Waldeckische: Chancen nicht nur für Mathematiker und Computergenies
23.10.2000 HNA: Auf Bill Gates' Spuren
20.10.2000 HNA: Vortragsveranstaltung: Kontakte des Gymnasiums mit der IT-Branche

 

10.03.2008 - Da steht noch Frachtgut in Berlin

Im Forschungsprojekt Inwest nutzen Wissenschaftler aktive Transponder, um die Kapazitäten von Lkw besser zu nutzen. Ihre Kombination aus RFID und GPS soll die Kosten erheblich senken.

Industrieanzeiger (www.industrie.de) 10.03.2008
Ausgabe: 2008/011

Sie sehen aus wie unvollständige Lkw-Anhänger: Mit ausgeklappten Beinen stehen so genannte Wechselbrücken an der Straße, warten auf neue Fracht oder darauf, ihre alte loszuwerden. Wissenschaftler des Bremer Instituts für Produktion und Logistik GmbH (BIBA) erarbeiten derzeit Möglichkeiten, um die Auslastung dieser austauschbaren Ladungsträger zu optimieren. Im Projekt Intelligente Wechselbrückensteuerung (Inwest) untersuchen sie, wie, wann und wo Wechselbrücken am besten be- und entladen werden und welchen optimalen Weg sie über Straße oder Schiene nehmen können.

Die Mehrzahl der produzierenden Unternehmen richtet sich bei der logistischen Planung vor allem nach den Rahmenbedingungen der eigenen Fertigung und terminiert danach den Warentransport zum Kunden. Weniger optimal gestalten sich dabei in der Regel die Zeit- und Kostenplanungen. Zudem sind die logistischen Prozesse oft nur wenig transparent und schlecht nachvollziehbar, weil die Daten in einigen Bereichen der Prozessketten nicht genau oder aktuell genug sind. Moderne Kommunikationstechniken und Computerprogramme sollen hier künftig Abhilfe schaffen. Die Wissenschaftler setzen auf einen Technologie-Mix aus Identifikations- und Ortungstechnologien für die Wechselbrücken. In Zusammenarbeit mit den Entwicklern der Bremer OHB GmbH suchen sie nach einer effizienten Verknüpfung von beidem und entwickeln ein Programm, mit dem sich die Wechselbrücken handhaben lassen. Mit Hilfe der Radio Frequency Identification (RFID) wird die Wechselbrücke identifiziert und ihr Standort über eine satellitengestützte Ortung ermittelt. Dafür kommen das Global Positioning System GPS oder auch Galileo in Frage. Darüber hinaus entwickeln die BIBA-Wissenschaftler mit der Micromata Objects GmbH eine Software, die die transportlogistischen Zielgrößen sowie die Reihenfolgeplanung und -steuerung berücksichtigt. Sie wird mit der Tourenplanung verknüpft und bezieht Verkehrsinformationen mit ein. In Feldtests soll diese Verknüpfung der Technologien auf ihre Praxistauglichkeit geprüft werden. Das System nennt sich Intelligente Wechselbrückensteuerung. Eine besondere Bedeutung hat darin ein Modul, das in die Wechselbrücke eingebaut wird. Es ist nicht größer als ein Backstein und enthält ein Ortungs- und Kommunikationsmodul. Erst wenn es zuverlässig Daten liefert, kann das komplexe System arbeiten. Praktisch kann das – vereinfacht dargestellt – so aussehen: In Bremen steht eine Wechselbrücke, nur halb beladen mit Waren für einen Kunden in Kassel. Das Modul in der Wechselbrücke sendet seinen Namen, also die Identifikation, und seinen Standort, also die Ortung, an einen Rechner in der Spedition. Eine Software liest die Daten in eine Datenbank ein, gleicht sie mit den Bestandsdaten ab und präsentiert dem Disponenten die aktuelle Auftragslage sowie eine neue Routenberechnung – zum Beispiel, dass an anderer Stelle in Bremen noch Waren für Hannover bereit liegen und in Bielefeld welche für Bremen. Statt halb beladen von Bremen nach Kassel verläuft die Fahrt nun gut ausgelastet über Hannover nach Kassel und von dort aus über Bielefeld zurück nach Bremen. Optimale Routen und das Vermeiden der Leerfahrt bedeuten, dass die Kosten sinken und Zeit gespart wird. Auch sind die Straßen mit weniger Verkehr und die Umwelt mit weniger Schadstoffen belastet.

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14.02.2008 - Die intelligente Wechselbrücke

Bremer Uni startet Projekt "INWEST" / Deutsche Post als Praxispartner dabei

DVZ (Deutsche Verkehrs-Zeitung) 14.02.2008
Von Nathalie Sander, Fachjournalistin, Bremen

Wann ist die Ware wo und wie kommt sie am schnellsten an ihren Bestimmungsort? Für Disponenten die alles entscheidende Frage, auf die Wissenschaftler der Universität Bremen zusammen mit dem Praxispartner Deutsche Post jetzt Antworten suchen. Dabei geht es ebim Projekt "INWEST" speziell um Wechselbrücken.

"Ziel ist es Leerfahrten, Zeit, Kosten und Umweltschäden zu vermeiden", sagt Projektleiter Christian Gorldt. Vor allem die Planungen im Kombinierten Verkehr könnten so optimiert und freie Transportkapazitäten besser genutzt werden. "INWEST" steht für Intelligente Wechselbrückensteuerung". Sie soll ein Mix sein aus Identifikations- und Ortungstechnologien. Idee ist es in der Wechselbrücke ein Modul zu installieren, das dem Disponenten möglichst genaue Informationen liefert, etwa zu Standort, Ladung oder Empfänger. "Die besondere Herausforderung dabei ist, ein intelligentes System zu schaffen, das losgelöst von der Zugmaschine autark mit Strom versorgt wird" erläutert Gorldt.

Forschungs- und Praxispartner. Initiiert wurde das zweijährige Vorhaben von der Deutschen Post AG und dem Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH (BIBA), das auch die Gesamtleitung hat. Weitere Projektpartner sind DHL Exel Supply Chain, Micromata in Kassel und OHB Teledata in Bremen. "Alles erfahrene Spezialisten auf ihrem Gebiet", sagt Gorldt. In Zusammenarbeit mit den Entwicklern von OHB sucht das BIBA nach einer effizienten Verknüpfung von Ortung und Identifikation (RFID) realisiert und der Standort über eine satellitengestützte Ortung ermittelt werden soll (GPS oder Galileo).
Eine Schwierigkeit besteht darin, die für die Disposition nötigen Daten zusammenzutragen und in einer Software aufzubereiten. "Da geht es jetzt erst einmal darum festzulegen, welche Informationen überhaupt gebraucht werden" erklärt Manfred Menze vom Projektpartner Micromata. Wo etwa befindet sich die Wechselbrücke, wie ist die Geschwindigkeit, wie die Temperatur oder der Füllungsgrad. Gekoppelt mit aktuellen Verkehrsdaten und der Tourenplanung soll die Software dann die geeignete Transportlösung liefern. "Bisher gibt es hier nur Insellösungen, die Teile dieser Aufgaben beschreiben - wir suchen dagegen nach einem Gesamtpaket", beschreibt Menze das Projektziel. Dabei kommt dem Praxispartner Deutsche Post eine ganz besondere Rolle zu. Denn in der ersten Projektphase müssen sich die Beteiligten in die Karten gucken lassen. "Dabei schauen wir, welche Daten schon vorhanden sind, was künftig gewollt ist und wo es vielleicht bislang Probleme gab" erläutert Menze.

Ausführliche Praxistests. Für die Feldtests auf der Straße dient das Express Logistik Netz (ELN) der Deutschen Post. Auf der Schiene übernimmt DHL Exel Supply Chain den Praxispart. "Uns geht es immer darum, die Netze zu optimieren, und das können wir mit so einer intelligenten Lösung für Wechselbrücken sicherlich erreichen", sagt Jörg Friedrichs, Projektverantwortlicher in der Abteilung Planung und Steuerung des Bereichs Paket Deutschland. Das ELN wurde 1993 gegründet und ist unter anderem das Transportnetz für Infopostsendungen. Allein 800 eigene Wechselbrücken hat die Post hier per Nachtsprung im Einsatz, die bundesweit über elf Depots laufen. "Wenn sich hier ein Transportr verzögert,kann ein intelligentes System wichtige Informationen liefern, die sonst womöglich verloren gingen", betont Friedrichs. Denn gerade nachts könne es zu Lücken in der Kommunikation kommen. "Erreicht der Fahrer zum beispiel seinen Chef nach Mitternacht noch, um zu sagen, dass sich die Lieferung verzögert?".
Die intelligente Wechselbrückensteuerung muss sich aber auch auf der Schiene bewähren. Dazu dient der Praxistest bei der Textillogistiksparte DHL Exel Supply Chain. Die Post-Tochtergesellschaft, die auf den Bereich Kontraktlogistik spezialisiert ist, beliefert bundesweit den Handel. DHL ist hier täglich mit drei Zugverkehren mit bis zu 80 Wechselbrücken pro Relation unterwegs. Im Rundlauf steuert DHL die Warenverteilzentren in Unna, Hamburg, Berlin, Nürnberg und München an. "Diesen Bereich bieten wir im Projekt quasi als Spielwiese an, damit das System auch im kombinierten Verkehr getestet werden kann", sagt Friedrichs.

Wechselbrücke - Ortungslücke. Zwar gibt es längst intelligente Ortungssysteme, ein einfaches und bezahlbares Modul für Wechselbrücken sei aber noch nicht auf dem Markt. " Was hier in den kommenden zwei Jahren entwickelt wird, muss bezahlbar und in der Massenproduktion herstellbar sein", betont denn auch Friedrichs. Schließlich wird Inwest vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie mit 2,4 Mio. EUR im Rahmen des Förderschwerpunktes "Intelligente Logistik" unterstützt. Rund 10 Prozent des Güterverkehrsaufkommens könnten am Ende mit Hilfe der intelligenten Wechselbrücken eingespart werden, lautet das ehrgeizige Ziel der Wissenschaftler und Entwickler. "Zumindest ist das die forschungsleitende Hypothese - noch stehen wir aber ganz am Anfang", warnt Gorldt vor zu hohen Erwartungen.
Für die Deutsche Post und andere Logistiker liegt der Nutzen klar auf der Hand: Der Disponent bekommt Unterstützung und kann bei Verzögerungen oder anderen Problemen schnell gegensteuern - "das dient uns und dem Kunden", weiß Friedrichs.

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28.01.2008 - Frankfurter Rundschau: Wählen üben

Jugendliche stimmen probeweise über neuen Landtag ab

Von Peter Hanack

Es macht den Schülern Spaß, das Wählen auszuprobieren", sagt Claudia Kauter. "Und sie machen im Politik-Unterricht viel interessierter mit, wenn sie selbst über Parteien abstimmen dürfen." Kauter ist Fachbereichsleiterin für die Gesellschaftswissenschaften an der Schillerschule. Zum fünften Mal beteiligt sich das Frankfurter Gymnasium an der Juniorwahl. Rund 300 Schüler und Schülerinnen der Klassen acht bis elf haben sich dazu intensiv mit dem politischen System der Bundesrepublik, mit den Aufgaben von Politikern und der Macht des Volkes auseinander gesetzt. In dieser Woche nun haben sie die Landtagswahl vom Sonntag vorweg genommen und in dem zum Wahllokal umgerüsteten Computerraum der Schule abgestimmt. Das Ergebnis wird am Montagmorgen in der Schule ausgehängt.

Auch wenn die Wahl der Schillerschüler keine Auswirkung auf das Landtagswahl-Ergebnis hat - gespannt sind sie schon, wie es in Hessen und bei ihnen in der Schule ausgeht. Tatsächlich wählen dürfen die 14- bis 17-Jährigen noch nicht, manche halten es auch noch gar nicht für sinnvoll (siehe nebenstehende Aussagen). "Es ist aber ganz deutlich", so Kauter, "dass diese Wahl hier auch das Bewusstsein für die Bedeutung echter Wahlen sehr verstärkt." Dieses Bewusstsein werde auch in die Familien getragen.

In Hessen beteiligen sich rund 5000 Schüler aus 27 Schulen an der Juniorwahl. Die Hertie-Stiftung und die Firma Micromata (Kassel) unterstützen das Projekt.

Weiterführende Informationen

Das Ergebnis der Juniorwahl in Hessen sowie weitere Informationen finden Sie unter www.juniorwahl.de

Frankfurter Rundschau: http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen

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06.12.2007 - Informationsdienst Wissenschaft

Wahl der DFG Fachkollegien erfolgreich beendet

Von Dr. Eva-Maria Streier

Das vorläufige Ergebnis einer der größten Online-Wahlen in Deutschland liegt vor

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat ihre erste Online-Fachkollegienwahl 2007 erfolgreich beendet. Vom 5. November, 14 Uhr, bis zum 3. Dezember 2007, 14 Uhr, haben die wahlberechtigten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit ihren Stimmen über die Besetzung der 594 Plätze der Fachkollegien entschieden.

"Ich bin froh und erleichtert, dass die Online-Wahl so hervorragend funktioniert hat - ein richtiges Nikolaus-Geschenk!", sagte DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner bei der Bekanntgabe des nach der Wahlordnung noch vorläufigen Wahlergebnisses. Dieses ist seit 6. Dezember 2007 auf der DFG-Webseite veröffentlicht.

Die Fachkollegien spielen eine zentrale Rolle in den Verfahren, mit denen die DFG jährlich mehr als 10 000 Anträge von Forscherinnen und Forschern aller Fachgebiete auf finanzielle Förderung begutachtet. Die Arbeit nehmen die neuen Fachkollegien, "gleichsam das Parlament der deutschen Wissenschaft", so Professor Kleiner, mit ihren jeweiligen konstituierenden Sitzungen im Frühjahr 2008 auf.

Mit der Fachkollegienwahl 2007 hat sich das Verfahren der Online-Wahl für die DFG bewährt. Wahlberechtigte konnten weltweit von jedem internetfähigen Rechner wählen. Das System hat während der Wahlfrist und der Auszählung fehlerfrei gearbeitet, die Auszählungsdauer hat sich im Vergleich zur Papierwahl 2003 drastisch verkürzt. Die Fachkollegienwahl 2007 war eine der größten und aufwendigsten Internet-Abstimmungen, die es bislang in Deutschland gab. Dabei haben die 112 Wahlstellen, die für die Durchführung der Wahl in den jeweiligen wissenschaftlichen Einrichtungen zuständig waren, einen großen Anteil am Erfolg der Wahl. Für die nicht an Wahlstellen tätigen Wahlberechtigten, sogenannte Einzelwählende, hat die DFG die Aufgaben einer Wahlstelle wahrgenommen.
Bei der Online-Wahl der Mitglieder der Fachkollegien 2007 haben insgesamt 36 313 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihren elektronischen Stimmzettel mit ihren maximal sechs Stimmen abgegeben. Mit davon 35 811 gültigen Stimmzetteln wurden 207 224 gültige Stimmen online abgegeben, die sich auf 1363 Kandidierende verteilten. Der Anteil der gewählten Wissenschaftlerinnen hat sich im Vergleich zu den letzten Wahlen von 12 auf 16,8 Prozent erhöht.

Weiterführende Informationen

Das vorläufige Wahlergebnis sowie weitere Informationen zur Fachkollegien-Wahl finden Sie unter www.dfg.de/fk-wahl2007.

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21.11.2007 - HNA

Marta gewinnt mit Marla
Beim Finale des Dokumentarfilm- und Videofestes fehlen die Preisträger - Goldener Herkules für Malowanczyk

Von Mark-Christian von Busse

Kassel. In gewisser Hinsicht ist es auch ein Erfolgsbeweis für das Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest, dass die prämierten Filmemacher beim Finale des sechstägigen Festivals am Sonntagabend im Bali-Kino auf die Preisverleihung nach den vergnüglichen letzten sechs von insgesamt 235 Filmen verzichten mussten. Gekürt wurden nämlich ihrerseits erfolgreiche Regisseure, die längst neue Pläne und Projekte haben, die zu neuen Ufern aufgebrochen und unterwegs zu Filmdrehs sind.

"Das ist eine Ironie des Schicksals", sagte Ben Brix, dass Marta Malowanczyk, die als Studentin an der Kunsthochschule Kassel immer beim "Dokfest" präsent war, "jetzt nicht hier sein kann, wo sie den Preis absahnt": den Goldenen Herkules, die von der HNA ausgelobte Auszeichnung für die beste filmische Produktion in Nordhessen, für ihren Film "Marla". Brix, der unter anderem für die Ausstattung zuständig war, nahm für Malowanczyk die Statue und einen Scheck über 2500 Euro entgegen. HNA-Redakteurin Bettina Fraschke und Thorsten Peters, HR-Fernsehchef in Kassel, gaben die Jury-Begründung bekannt: Malowanczyk halte über die beeindruckende Länge von 58 Minuten ihre Geschichte einer Selbstfindung souverän durch. Ihre ungewöhnliche, eigenständige erzählerische Form zeichne sich durch humoristische Überspitzungen und experimentelle Elemente aus, sie finde neue Drehorte in und Bilder für Kassel, und nicht zuletzt stütze sich der Film auf die starke Hauptdarstellerin Karin Hanczewski. Der Versuch von Clemens Camphausen, der gewohnt spritzig zum letzten Mal das Finale moderierte, Malowanczyk in Berlin am Handy zu erreichen, schlug fehl - sie hatte es nicht angeschaltet.
Jess Feast, die für "Cowboys & Communists" ausgezeichnete Filmemacherin aus Neuseeland, sandte eine Mail von Dreharbeiten in China, in der sie sich für den mit 5000 Euro dotierten Goldenen Schlüssel der Stadt Kassel bedankte. Sie hatte, wie es Kassels Bürgermeister Thomas-Erik Junge für die Jury erläuterte, "unterhaltsam, spannend und mit großer Leichtigkeit" die Konfrontation von Altkommunisten mit dem amerikanischen "White Trash Fast Food"-Restaurant in einem Berliner Plattenbau geschildert.
Daniela Rusnokowá (Bratislava), die für "Sona and her Family", das Porträt einer 14-fachen Roma-Mutter in der Ostslowakei, das A 38-Produktionsstipendium erhielt, dreht zurzeit in Istanbul. Finanziert wird das Produktions- und Arbeitsstipendium, dessen Titel an die Autobahn Kassel-Halle erinnert, in Höhe von bis zu 8000 Euro durch die Werkleitz- Gesellschaft und die Kulturstiftung des Bundes.
Tatsächlich anwesend waren die Gewinner des "Golden Cube", des von der Micromata GmbH gestifteten, mit 2500 Euro dotierten Preises für die beste Installation in der Ausstellung "Monitoring". Er ging an Erik Olofsen für seine Videoarbeit "Public Figures", bei der er Menschen auf einem Bahnsteig gefilmt und die Bilder extrem verlangsamt hat. Christoph Wachter und Mathias Jud erhielten für ihre das US-Lager Guantanamo thematisierende Arbeit "Zone Interdite" eine lobende Erwähnung.
Alle Sieger-Filme werden am Samstag, 24. November, ab 16 Uhr im Bali-Kino gezeigt.

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21.11.2006 - HNA

Micromata gewinnt Preis für Wachstum

Von Barbara Will

Kassel. Der Software Entwickler Micromata GmbH gehört zu den rasch wachsenden Technologie-Firmen in Deutschland. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte und das Magazin "Capital" setzen das Kasseler Unternehmen auf Platz 45 ihrer Liste der 50 Schnellsten, die aus 2000 Bewerbungen ausgewählt wurden. Ausschlaggebend war die Entwicklung des Umsatzes, den Micromata seit 2001 um rund 263 Prozent auf 1,6 Millionen Euro 2005 gesteigert hatte.

Micromata mit neun Beschäftigten und 25 in die Arbeit eingebundenen Selbständigen ist vor allem auf Logistikaufgaben spezialisiert und zählt Großunternehmen wie VW oder E.ON zu den Kunden. Jüngster Großauftrag ist eine Software für die Post-Tochter DHL, mit der sich frankierte und adressierte Aufkleber für Pakete am Computer ausdrucken lassen.

Informationen zur DHL Online Frankierung

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01.11.2006 - capital

fast 50: von gewinnern lernen

Von Reinhard Kowalewsky

fast50-matrix

Firmen wie Q-Cells oder Hotel.de sind die neuen Wachstumsstars. Dies zeigt eine Untersuchung des Wirtschaftsprüfers Deloitte, die Capital exklusiv vorliegt. Die Wege zum Erfolg.

Der Schnellere gewinnt. Und Anton Milner entscheidet schnell. Vor sechseinhalb Jahren baten drei Bekannte den langjährigen McKinsey-Berater um Rat für die Gründung ihrer Solarzellenfirma Q-Cells. Über Nacht hatte der gebürtige Brite eine Antwort parat: Am besten sei es, wenn er ins Gründerteam aufgenommen und Chef der neuen Firma würde. Der Rat lohnte sich für alle Beteiligten: Der Börsenwert von Q-Cells liegt inzwischen bei 2,1 Milliarden Euro. Allein Milners Aktienpaket ist 81 Millionen Euro wert. Der Umsatz des Solarzellenproduzenten stieg von knapp einer Million Euro im Jahr 2001 bis auf knapp 300 Millionen Euro im vergangenen Jahr – ein Plus von gut 33000 Prozent. ...

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01.09.2006 - Wirtschaft Nordhessen

Werbung mit regionalem Zuschnitt

Von C. Wachenfeld-Schlander

Werbung mit regionalem Zuschnitt
"Wenn es einen Weg gibt, etwas besser zu machen: Finde ihn!" Diesen Leitspruch von Erfinder Thomas A. Edison hat sich das Kasseler IT-Systemhaus Micromata auf die Fahnen geschrieben. Mit der neuen Produktentwicklung "corporate liner" hat man einmal mehr diesen Weg gefunden. Entwickelt wurde eine Online-Plattform, die Konzerne mit Filialstruktur in der Planung und Abwicklung von Marketingmaßnahmen mit Druckerzeugnissen unterstutzt.

Individualisierte Werbung
Werbung ist bekanntermaßen nur so gut wie ihre Zielgenauigkeit. Doch "ins Schwarze" zu treffen, stellt insbesondere für Konzerne mit zentralem Marketing, aber dezentraler Vertriebsstruktur eine echte Herausforderung dar. Denn, so macht Micromata-Geschaftsführer Thomas Landgraf deutlich: Die regionalen Marktbedürfnisse könnten sehr unterschiedlich aussehen. Ein Beispiel: Während im Prospekt beworbene Schneeketten im bayerischen AIpenland auf großes Interesse stoßen dürften, verfehlt das Angebot beim Werbeadressaten an der Waterkant mangels Schneefall sein Ziel. Auch die Preisgestaltung sollte regionale Unterschiede in der Kaufkraft berücksichtigen. Und bisweilen muss der Händler vor Ort auch auf das aktuelle Angebot eines Mitbewerbers in Windeseile reagieren, damit die Werbung in seinem regionalen Markt nicht zum Flop gerät. - Das Zauberwort heißt "Individualisierung" der Druckerzeugnisse und war bislang ein zeit- und kostenaufwändiger Prozess.
Mit dem neu entwickelten Produkt "corporate liner" unterstützt das Kasseler IT-Systemhaus Konzerne dabei, ihr Corporate Design mit dem "Gesicht" der Filiale zu kombinieren. Im zentralen Marketing des Konzerns wird die Rohfassung des Werbematerials entwickelt und dabei vorgegeben, welche Bausteine modifizierbar sein sollen. Aufgespielt auf die webbasierte Plattform des corporate liner, kann der Händler nun online und mit geringem Zeitaufwand den Prospekt individualisieren und auf seine Marktbedürfnisse hin zuschneiden. In 2004 startete Micromata mit dem Kunden Volkswagen AG den Einsatz des corporateliner. Das Pilotprojekt überzeugte auf der ganzen Linie. Ein Jahr später wurden bereits etwa 60 Millionen Prospekte mit Zubehörangeboten von bundesweit ca. 2.500 VW-Händlern über die webbasierte Marketing-Plattform individualisiert. In diesem Jahr liegt die geschätzte Auflage bei 150 Millionen Prospekten. Das Interesse großer Konzerne an dem Erfolgsprodukt sei geweckt, berichtet Thomas Landgraf. "Bislang gibt es etwa zwei Hände voll Interessenten". Der Software-Experte rechnet jedoch mit einer stark wachsenden Nachfrage, denn der corporate liner steht nicht nur konkurrenzlos am Markt, sondern überzeugt durch einen vielfachen Mehrwert: Neben höherer Werbeeffektivitat bei gleichzeitig minimiertem Zeit- und Kostenaufwand sind eine höhere Händlerzufriedenheit und ein besseres Controlling in der Marketingzentrale anzuführen.

Micromata auf Erfolgskurs
In den letzten Jahren hat sich das IT-Systemhaus Micromata insbesondere als Partner großer Konzerne bundesweit einen Namen gemacht. So wurden anspruchsvolle IT-Lösungen unter anderem für die Volkswagen AG, K+ S, Wintershall, DHL und e.on entwickelt und umgesetzt. Die Kernkompetenz der IT-Spezialisten aus Kassel liegt in der Entwicklung von Individualsoftware für hoch komplexe Aufgabenstellungen. Der Einsatz einer solchen Software optimiere die unternehmensspezifischen Prozessabläufe und schaffe einen Wettbewerbsvorsprung, erklärt Micromata-Geschäftsführer Thomas Landgraf. Einen Schwerpunkt bilden in diesem Zusammenhang logistische Projekte. Die wirtschaftliche Situation des kleinen Unternehmens bezeichnet Landgraf als "komfortabel". Seit 2001 befindet sich Micromata im permanenten Steigflug. Im letzten Jahr konnte das Micromata-Team, das sich aus sechs festen und 19 freien Mitarbeitern zusammensetzt, einen Umsatz von 1.6 Millionen Euro erwirtschaften. Damit hat sich das Umsatzvolumen im Vergleich zum Jahr 2001 vervierfacht. Wurden bis vor zwei Jahren noch 97 % des Umsatzes außerhalb von Kassel eingefahren, so habe man die regionale Kompetenz heute deutlich verstärkt, berichtet Geschäftsführer Thomas Landgraf. Etwa
30 % des Gesamtumsatzes generiert das Unternehmen mittlerweile in der Region Kassel.

Informationen zum corporate liner

 

17.09.2005 - HNA

Wählt LFP statt DAG - Kasseler Schüler übten Wahlen und lernten dabei Demokratie

Von Christina Hein

Kassel. Von Unentschlossenheit oder Wahlmüdigkeit keine Spur. Für  Till (10) steht bereits felsenfest, welcher Partei er seine Stimme  gibt: der LFP, und die steht für die Lehrerfreie Partei. Der  Fünftklässler Till Kluge selber ist ihr Direktkandidat und sein  Wahlslogan lautet: "Für eine bessere Schule." Wenn das nicht  überzeugt. An der Freien Schule Kassel wählten Till, Dario, Leonie  und ihre Freunde bereits gestern ihren Kanzler, beziehungsweise ihre Kanzlerin. Dafür haben sie auf dem Stimmzettel, auf dem auch  noch die Ausflugsgruppe (DAG), die Tierfreunde (DTF) und die Freie  Schule Kassel Partei (FSKP) zur Wahl standen, jeweils zwei  Kreuzchen gemacht: für den Direktkandidaten und für die Partei  beziehungsweise den Kanzler.

Auf diese Weise - angelehnt an Lehrmaterial der Sendung mit der  Maus - haben die Schüler der Klassen 1 bis 6 das Wahlsystem vor  Augen geführt und damit erklärt bekommen. Wahlen praktisch  erlebbar, nennt das Organisator Achim Dettmar.

Weniger fiktiv, dafür aber virtuell, nämlich per Computer, haben  auch circa 400 Schüler der beruflichen Friedrich-List-Schule  gewählt: noch bevor am Sonntag, 18 Uhr, für die reale  Bundestagswahl die Lokale schließen.

Bereits zum fünften Mal nimmt die Einrichtung als einzige Kasseler  Schule an der so genannten Juniorwahl, einer Initiative der  Bundeszentrale für Politische Bildung, teil.

Seit Montag wird diese Übungswahl bundesweit an circa 180 Schulen  (für 70 000 Schüler) angeboten. Gestern, 14 Uhr, schlossen die  Wahllokale. Der Ablauf ist der echten Wahl original nachempfunden. 
Mit einem Unterschied: Alle Schüler wählen ausschließlich online. Die Software stammt von der Kasseler Firma Micromata. Schüler, die 18 Jahre und älter sind, dürfen also zwei Mal wählen,  innerhalb der Schule und im richtigen Leben. Im Unterricht wird die  Wahl nächste Woche umfangreich nachbereitet, so Karin Fabian,  Abteilungsleiterin an der Friedrich-List-Schule. An erster Stelle  der Aktion stehe neben der lehrreichen Seite das Ziel, zu  motivieren, demokratische Rechte wahrzunehmen und zur Wahl zu  gehen. Außerdem testen die Schüler das so genante E-Voting, das  Wählen per Computer.

Die Wahlergebnisse der Schulen sind (für die Freie Schule) oder  werden (für die List-Schule) im Internet veröffentlicht: www.freie-schule-kassel.de und www.juniorwahl.de

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Original Artikel

02.06.2005 - RFID im BLick

Wege zu mehr Wirtschaftlichkeit: Kostenvorteile richtig ausloten, damit sich die Integration auszahlt

Wie ein neuer Star am Pophimmel hat RFID die Bühne erobert und muss sich nun auch dem Blitzgewitter stellen. Je schillernder etwas daherkommt, desto kritischer ist bekanntlich der Vergleich mit der Konkurrenz. Das Motto lautet daher: nicht blenden lassen. Denn wer den Einstieg in die kontaktlose Technologie plant, hat oft die Qual der Wahl: Welche Technik ist die richtige? Wie und wo kann sie die Unternehmensprozesse optimieren? Rentiert sich der Einsatz überhaupt? All diese Fragen sind berechtigt. Dabei besitzt die RFID-Technologie nicht nur das kreative Potenzial eines variantenreichen Multitalents, sondern besteht bei kühler Betrachtung auch Rechentests.

Der Vormarsch von RFID scheint im vergangenen Jahr richtig in Schwung gekommen zu sein, nachdem die Technologie in den vergangenen Jahren etwas vor sich hin dümpelte. Mit der Ankündigung Anfang 2004, RFID bundesweit zu starten, erklärte die Metro-Group den Schulterschluss der großen Retail-Unternehmen und kündigt den flächendeckenden Einsatz der RFID-Technik zunächst bei Umverpackungen bis Ende 2005 an.

Von den Vorreitern lernen

Der drittgrößte Handelskonzern der Welt erwartet, dass die RFID-Technik den Einzelhandel in den nächsten Jahren substanziell verändern wird. Auch SAP prophezeite im März 2004, dass sich Smartlabels bald auch bei einem Joghurt-Becher lohnen würden. Doch nicht nur im Einzelhandel kann die Kontaktlostechnologie zur Optimierung von Unternehmensprozessen beitragen. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig: Selbst eine Organisation wie der Vatikan, die nicht für ihre Technikaffinität und ihrem Hang zum „Early Adopter“ bekannt ist, hatte zur Identifizierung von Büchern im Juli 2004 zwei Millionen RFIDs bestellt.

Die ganze Bandbreite nutzen

Ein Überblick über Transponderbauformen in der folgenden Tabelle zeigt die breit gefächerten Einsatzpotenziale von RFID: Aus der Anzahl der technischen Varianten müssen Tags ausgesucht werden, die den Verwendungszweck des Anwenders am besten erfüllen und damit seinen Nutzen optimieren, der gegen die Kosten gerechnet werden muss. Der Anwender kann zwischen Datenträgern auswählen, die in verschiedenen Frequenzbereichen arbeiten. Hierdurch werden Geschwindigkeit und Reichweite der Datenübertragung sowie die Durchdringungseigenschaften der Signale beeinflusst. Sehr unterschiedlich sind außerdem die Speicherkapazitäten eines RFID-Chips, was sich auch im Preis des RFID-Tags äußert.

Die Eigenschaften und Leistungsmerkmale von RFID-Systemen entscheiden über das Erfolgspotenzial einer Anwendung

Die Skepsis den RFIDs gegenüber ist immer noch groß. Dabei lassen sich die meisten Vorurteile leicht widerlegen:

Diese Aussage ist in zweierlei Hinsicht nicht richtig:

1. Am 11. Januar wurde im ZDnet gemeldet, daß die ersten schnellen Chips mit einer Taktrate von 600 kHz aus polymerem, das heißt organischem Material hergestellt worden sind, die Umgebungstemperaturen bis zu 120 Grad standhalten. Sie können als Funkchips RFID-Funktionen übernehmen. Ihr Herstellungspreis wird unterhalb eines Euro-Cents liegen.

2. Die nachfolgenden Beispiele zeigen, dass bei den derzeitigen Preisen durchaus Kosteneinsparungen realisierbar sind, wenn das Potential der neuen Technik vollständig genutzt wird.

Der Einsatz entscheidet den Preis

Entscheidend für die Beurteilung der Wirtschaftlichkeit eines RFID-Projektes ist der Systempreis. Die Kosten für das für Equipment wie Antennen und Handscanner hängen auch von dem speziellen Einsatz – zum Beispiel von der Nähe zur Ware – ab, so dass sich hierzu keine allgemeine Aussage treffen lässt. Der RFID-Tag kann als einfaches Etikett mit codierter Artikelnummer, auch Electronic Product Code (EPC) genannt, eingesetzt werden. Aber dieser Tag kann mehr. Er ist nämlich in der Lage ist, eine große Datenmenge von bis zu 256 kBit zu speichern. Dies legt nahe, einen Teil der Daten mit der etikettierten Ware zu transportieren. Das heißt überall dort, wo sich die Produkte befinden, sind auch die entsprechenden Daten verfügbar. Logistische Entscheidungen, die sonst in einem entfernten IT-System getroffen werden, sind nun, beispielsweise bei automatischen Materialflusssteuerungen, direkt in der Steuerung, nahe der Ware, möglich. Diese so genannte ››Data on Tag‹‹ (DOT)- Anwendung kann dazu beitragen, den Kommunikationsaufwand zwischen Sender und Empfänger einer Ware zu verringern. Zusätzliche Daten können zum Beispiel durch Transponder mit integriertem Thermofühler auf dem Transport aufgenommen werden. Der Vorteil bei DOT liegt darin, dass verschiedene Unternehmen, von der Herstellung bis zum Vertrieb, ihre Daten auf dem Tag ablegen können. Damit stehen sie allen Beteiligten zur Verfügung, sind aber gegen unbefugtes Lesen und Schreiben geschützt. Durch diesen „Chip Sharing Approach“ (CSA) wird der logistische Nutzen verbessert. Auch die Kosten lassen sich bei entsprechender Aufteilung auf die Beteiligten verringern. Dies schlägt sich auch bei der Kalkulation des Gesamtnutzens von RFID-Tags nieder.

Die Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile von Barcodes und RFID-Tags zeigt, dass Barcode -Etiketten nur lesbar sind, wenn sie sichtbar angebracht werden. Mehrere Packstücke auf einer Palette können oft erst nach gelesen werden, nachdem sie vereinzelt wurden. Die Vereinnahmung oder Qualitätskontrolle von zusammengesetzten Kollis erfordert deshalb einen entsprechend hohen Zeitaufwand. Da RFID-Tags nicht mit Licht sondern mit Hilfe von Radiowellen arbeiten, entfallen diese wesentlichen Nachteile der Barcodes. Das Handling der Packstücke kann deutlich beschleunigt werden. Daraus ergeben sich auch Kostenvorteile.

Den Durchbruch wagen

Gegenüber der Kennzeichnung durch Barcode-Etiketten, die für Bruchteile von Cents zu haben sind, weisen die RFID-Tags noch relativ hohe Stückkosten auf. Es ist allerdings zu erwarten, dass diese mit zunehmendem Praxisanwendungen sowie neuen Techniken bei der Herstellung und Verwendung neuer Materialien fallen werden.

Unabhängig zeigt sich schon, dass die kontaktlose Technologie schon heute Vorteile bringt. In der IT würde man die derzeitige Situation als „Dead-Lock“ bezeichnen: Die Industrie wartet darauf, dass die Funkchips billiger werden und dass sich allgemeingültige Standards herauskristallisieren. Diese abwartende Haltung aber führt dazu, dass erst wenige potentielle Anwender RFID einsetzen, so dass Preisverringerung und Standarddefinition auf sich warten lassen.

Der Einzelfall entscheidet
Kostenrechnungen für einige Anwendungen zeigen, dass bereits heute direkte Kostenvorteile beim Handling der Waren sowie sekundäre Effekte zu erzielen sind:

Eine Studie von Accenture untersuchte am Beispiel von DVD-Spielern mögliche Zeiteinsparungen in der logistischen Verteilungskette (Supply Chain) durch den Einsatz von RFID:

1. Zusatzeffekte beim Shop-in-Shop-Geschäft

Ein Beispiel aus dem Handel zeigt, welche sekundären Effekte man durch den Einsatz von RFID erzielen kann. Micromata hat für ein mittelständisches Unternehmen, das sich mit der Lagerung, Distribution und dem Verkauf von Schuhen befasst, eine Wirtschaftlichkeitsstudie durchgeführt. Das Unternehmen führt aufwendige Kontrollen nach der Kommissionierung, beim Versand und beim Wareneingang in seinen Shop-in-Shop-Schuhgeschäften,durch. Hierbei zeigt sich das folgende Ergebnis.

Berücksichtigt man nur die Zeitvorteile durch Einsatz von RFID im Lager, der Kommissionierung, der Endkontrolle der Sendung und ihren Versand, kompensiert der Nutzen nicht die Kosten der Einführung bei Abschreibung über drei Jahre. Kalkuliert man allerdings zusätzlich die Einspareffekte bei der Vereinnahmung im Handel und dem Einsatz des Tags als Diebstahlsicherung ein, ändert sich die Kostensituation. Aus dem Verlust wird ein Gewinn. Seine Höhe ist abhängig von den Preisen der Tags, die in dieser Anwendung nur einmalig verwendet werden.

2. Effektives Dokumentenmanagement

Eine andere Anwendung zeigt, wie sich der Aufwand für das Suchen von Akten in Verwaltungen mithilfe von RFID reduzieren lässt. Dieser wird auf durchschnittlich zehn Prozent der Arbeitszeit betroffener Mitarbeiter geschätzt. Micromata untersuchte das Einsparpotential durch RFID bei der Suche nach Schriftstücken in Verbindung mit der Bestandsverwaltung ›› FindIT‹‹.

Mitarbeiter identifizieren die Dokumente, die sie an ihren Arbeitsplatz mitgenommen haben, durch einen Lesekopf, der am PC des Arbeitsplatzes angeschlossen ist. Die Standortinformationen werden in einer zentralen Datenbank ablegt, die allen Mitarbeitern zur Verfügung steht. Alternativ ist eine Verknüpfung von Daten des Artikels mit denen des aktuellen Besitzers schon beim Auschecken einer Akte aus dem Archiv möglich. Beispielsweise werden durch Lesen des Dienstausweises Informationen über den zukünftigen Standort ergänzt. Der Aufwand für die Aktensuche kann durch den Einsatz von RFID und einer Datenbankapplikation, die über den aktuellen Standort der Unterlagen Auskunft gibt, deutlich reduziert werden.

Bereits bei einer Arbeitszeiteinsparung von drei Prozent amortisiert sich die Investition bei einem Tagpreis von 0,7 Euro innerhalb von 36 Monaten. Bei einer Einsparung von fünf Prozent innerhalb von zehn Monaten.

Mehrwert richtig nutzen

RFID bietet eine Reihe von interessanten, neuen Applikationen in allen Unternehmensprozessen. Der ROI für die Einführung der Technik hängt von folgenden Prämissen ab:

Wie teuer das mit dem Tag ausgezeichnete Produkt ist (ob sich zum Beispiel der Einsatz als Diebstahlsicherung lohnt).

Welche logistischen Mehrwerte im Handling entstehen (beispielsweise verringerte Kosten bei der Qualitätskontrolle, vereinfachte Entscheidung im Materia3lfluss durch mehr Daten am Produkt (DOT), automatische Identifizierung von Modulen und Komponenten).

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01.05.2005 - dhf Intralogistik:

Erfolgreiche Inbetriebsetzung von Automationssystemen

Wird bei der Software-Entwicklung ein Prozessmodell verwendet und die Software durch extensive Tests und Simulationen abgesichert, dann wird die Inbetriebsetzung von komplexen Automationssytemen kalkulierbarer. Dafür hat die Micromata GmbH in Kassel ein modifiziertes V-Modell entwickelt und seit Jahren erfolgreich eingesetzt. - Von Dr. Wilfried Lyhs

Kennzeichnend für das Modell ist der deutlich erhöhte Anteil getesteter Source-Codes gegenüber den zeitaufwändigen manuellen Testverfahren. Erreicht wird so vor allem eine Verbesserung der Softwarequalität im Hinblick auf die Senkung der Inbetriebsetzungskosten und -risiken für alle beteiligten Unternehmen.

Es gibt viele Gründe, die ein Unternehmen dazu bringen, ein bestehendes Automationssystem zum Beispiel für ein Hochregallager mit angeschlossener Fördertechnik zu erweitern oder durch ein neues System abzulösen:

In der Tat gibt es viele Beispiele für mißglückte Ablösungen von Lagerverwaltungs- und Materialflusssteuerungssystemen. Diese Ängste müssen nicht sein, wenn man dem Lieferanten der neuen Software dahingehend vertrauen könnte, dass er nur mit funktionierender Software auf die Baustelle kommt. Was bedeutet dies, wenn es nach landläufiger Meinung doch sowieso keine fehlerfreie Software gibt?
Die kurze Geschichte der Softwareindustrie ist voll von schrecklichen Desastern und wurde teilweise von Hasardeuren und Dilettanten ihrer Branche geschrieben. Der Chaos Report der Standish Group von 1994 berichtet unter anderem, daß mehr als 30 Prozent aller untersuchten Projekte scheiterten und die durchschnittliche Budgetüberschreitung 100 Prozent betrug. Die Gründe für die schrecklichen Projekte sind sicher vielfältig.
Einerseits können sie in der enormen Komplexität von Software liegen, die auch von seriösen Softwareunternehmen unterschätzt werden kann. In keiner anderen Ingenieursdisziplin sind derartig komplexe Abläufe gestaltbar wie in der Softwaredisziplin.

Andererseits sind aber die ruinösen Preise am Markt nicht unbedingt dazu angetan, die Qualität der Software zu verbessern. Natürlich kann man, um das Beispiel der Mechanik zu bemühen, am Material für das Produkt Produkt lange sparen, ohne dass Beeinträchtigungen der Funktion und Stabilität zu spüren wird. Aber nur der Ingenieur, der sein Handwerk versteht, wird nach zusätzlichen Rechnungen und Simulationen schließlich ein Leichtprodukt bauen, das die Funktion erfüllt und das nicht zusammenbricht.
Aus der wissenschaftlichen Theorie sind seit mehreren Jahrzehnten Verfahren der Softwareproduktion hinreichend bekannt und erfolgreich ausprobiert. Das einzige Problem scheint allerdings zu sein, dass man Softwareentwickler nicht dazu bringen kann, diese Verfahren konsequent einzusetzen und damit Erfahrungen anderer zur Vermeidung eigener Fehler zu nutzen.
Seit den 80er-Jahren gibt es das Capability-Maturity-Model (CMMI), mit dem die amerikanische Regierung ursprünglich ihre Softwarelieferanten auf ihre Qualifikation überprüfen wollte. Nach Einschätzungen deutscher und amerikanischer Zertifizierungsunternehmen befinden sich in der untersten Stufe der fünfstufigen Qualitätsgruppierung im CMM etwa 70 Prozent aller Softwareunternehmen. Diese erste Stufe im CMM ist durch eine chaotische, intuitive Arbeitsweise in den Projekten gekennzeichnet. Es gibt kein Prozeßmodell, keine Früherkennung von technischen und kommerziellen Problemen. Die Steuerungsmöglichkeiten im Projekt sind sehr gering.

Angesichts dieser Tatsache ist es überhaupt noch verwunderlich, wenn so viele Projekte in der Softwarebranche notleiden und scheitern. Micromata bereitet sich auf die Erreichung der Stufe 3 im CMMI vor, in der sich nur noch etwa 4 Prozent der deutschen Unternehmen befinden.

Micromata ist in der Lage, durch agiles Projektmanagement, hohes handwerkliches Können bei der Konstruktion und akribische Tests hohe Qualität zu festen Terminen und Kosten zu liefern.
1. Gute Voraussetzung für das Gelingen eines Projektes ist nach den Erfahrungen des CMMI die Existenz eines Verfahrensmodells, eines Prozeßmodells in dem liefernden Softwareunternehmen, nach dem Software produziert wird. Dabei kommt es weniger auf die Ausprägung des eingesetzten Modells an, als darauf, dass überhaupt die Entwicklung nach einer Methodik erfolgt, in der auch das Qualitätsmanagement seinen Platz findet. Es ist für den Erfolg des Projektes nicht ausschlaggebend, ob eine komplette Suite mit teuren Softwaretools eingesetzt oder ein eher schlichtes Modell angewendet wird. Ausschlaggebend ist vielmehr, dass das Verfahrensmodell vom gesamten Team getragen wird und die definierte Methodik auch tatsächlich lebt. Das heißt auch, dass die Unternehmenskultur stark genug ist, um bei sich abzeichnenden Verspätungen im Projekt Panikreaktionen zu verhindern, bei denen Qualitätsmaßstäbe über Bord geworfen werden.

Micromata arbeitet nach einem modifizierten V-Modell, das den großen Vorteil bietet, dass aus den Anforderungen des Kunden nicht alleine die Softwarespezifikation abgeleitet wird, sondern auch gleichzeitig die Abnahmetests beschrieben werden. Hiermit hat der Auftraggeber schon zu Beginn des Projektes, möglicherweise schon vor der Vertragsunterzeichnung, eine Spezifikation für die Abnahme an der Hand. Dadurch kann er feststellen, ob seine Anforderungen vom Auftragnehmer richtig verstanden worden sind. Außerdem werden mit fortschreitender Detaillierung auf der Anforderungsseite auch die Tests bis hinunter zu Unit-Tests beschrieben, durch die die Anforderungen teilweise sogar von automatischen Tests überprüft werden.
Micromata hat die moderne Technik der Model Driven Architecture (MDA) durch die Entwicklung eigener Tools auf der Basis von Open Source Komponenten bereits realisiert: Die Spezifikation der Software erfolgt an einer zentralen Stelle (Modell) und Dokumentation und Softwarerümpfe (Artefakte) werden daraus generiert.
Im Übrigen entsteht schon zu Beginn des Projektes die Dokumentation, die dann auch nicht weggelassen werden kann, wenn es im Projekt eng wird. Hiermit kann man zwar Verzögerungen grundsätzlich nicht vermeiden, aber man verhindert die Qualitätsverschlechterung durch unterlassene Planung und Dokumentation.

2. Bei der zielgerichteten Abwicklung von Projekten spielt professionelles Qualitäts- und Projektmanagement eine weitere Rolle. Zentrales Credo bei Micromata ist die offene Kommunikation mit dem Kunden und die Grundeinstellung, dass Probleme, die sich durch falsche Einschätzung im Plan und im Budget des Projektes ergeben, nur gemeinsam mit dem Kunden gelöst werden können.
Da Planung bekanntlich den "Zufall durch den Irrtum" ersetzt, werden Planungen zwar stets nach bestem Wissen und Gewissen von Micromata durchgeführt, sind aber auch gemeinsam mit dem Kunden flexibel an veränderte Situationen anzupassen, um das beste Ergebnis für den Kunden zu erzielen.

Micromata setzt beim Projektmanagement sein eigenes Tool ProjectForge ein.

3. Hinreichend für den Erfolg von Micromata-Projekten ist das kompromißlose Testen der Software. Die von Micromata eingesetzte Methode ist keineswegs neu oder gar ein Geheimnis. Der Erfolg des Testens zeigt sich aber nur bei konsequenter Durchführung in den verschiedenen Phasen der Softwareentstehung und auf verschiedenen Ebenen der Komplexität.

Bei komplexen Systemen wie automatisierten Anlagen taucht an dieser Stelle das Problem auf, daß man ggf. Transaktionen über mehrere Systeme hinweg testen muss, die von anderen Lieferanten erstellt werden und gegebenenfalls noch nicht existent sind. Als Hersteller eines Lagerverwaltungs- oder Materialflusssteuerungssystems ist man allerdings nicht alleine mit diesem Problem. Der Lieferant der Steuerung (SPS/PLC) oder des überlagerten Hostsystems hat das gleiche Problem, daß ihm zum Testen der Schnittstellen und der Transaktionen, die über die Grenzen seines Systems hinausgehen, der Partner fehlt.

Im Vorgehensmodell von Micromata kann dieses Dilemma wie folgt verhindert werden, wie am Beispiel eines zu liefernden Materialflussrechners MFC gezeigt soll:
a) In Phase 1 des Projektes nach der Spezifikation der Schnittstellen beginnt der Lieferant des Materialflußrechners damit, Schnittstellensimulatoren für sich und für die Gewerke Steuerung und Lagerverwaltungssystem zu bauen, um den frühzeitigen Test der Schnittstellen und den permanenten Test während der Entwicklung bei allen Lieferanten zu ermöglichen.
b) In Phase 2 entwickeln alle Lieferanten ihre Software, die sie permanent gegen die Simulatoren testen können.Am Ende der Phase 2 kann der Lieferant des WMS bereits Funktionstests mit dem implementierten Materialflussrechner (MFC) durchführen.
c) Hersteller von Steuerungen gehen in der Regel sehr früh auf die Baustelle und entwickeln ihre Software dort weiter. Da dieses Verhalten nicht vernünftig, aber offensichtlich sehr beliebt ist, arrangiert sich Micromata damit und sieht vor, daß in Phase 2 der Lieferant der Steuerung mit einer verbesserten Simulationssoftware versorgt wird, die bereits alle Funktionen des MFC und außerdem eine Bedienoberfläche enthält, mit der der automatische Start von Tests möglich ist.

Dies ist kein selbstloses Verhalten von Micromata, sondern trägt dazu bei, den Start der Inbetriebnahme auf den Zeitpunkt zu verlegen, wenn keine Fehler mehr im Fahren der automatischen Anlage mit dem MFC-Simulator auftreten. Hierdurch werden langwierige und kostenaufwendige Inbetriebnahmen verhindert, bei denen ein Lieferant durch den anderen wechselseitig behindert wird, wenn Fehler gesucht werden.
d) In der Zwischenzeit haben MFC und WMS durch automatische Funktions- und Massentests den Großteil der Fehler ausgemerzt. Bei der Inbetriebsetzung vor Ort werden alle Integrationstests noch einmal durchgeführt, wobei alle Simulatoren gegen Echtsysteme ausgetauscht worden sind.

Micromata hat nach dem beschriebenen Vorgehensmodell bereits in mehreren Projekten Altsysteme auch im Bereich WMS und MFC durch eigene neue Systeme reibungslos ersetzt. In einem Tiefkühllager in Niederlande hat Micromata zum Beispiel innerhalb von 2 Stunden den neuen Lagerverwaltungsrechner ersetzt, und binnen 6 Stunden konnte die Produktion wieder anlaufen, da die Kommunikation zur PLC (SPS), dem Host und einem PPS einwandfrei funktionierte.

Das Ziel, das mit der beschriebenen Methodik erreicht wird, ist die deutliche Verbesserung der Softwarequalität und die Senkung der Kosten und Risiken einer Inbetriebsetzung für alle beteiligten Unternehmen. Es wäre wünschenswert, wenn zukünftig Einkäufer von Software zu Kenntnis nehmen würden, dass Qualität und Risikosenkung nicht ganz kostenlos zu haben sind oder alternativ beim Einkauf von schlechter Qualität ein entsprechend hohes Schattenbudget eingeplant werden sollte.

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01.04.2005 - Wirtschaft Nordhessen:

Radio Frequency Identification: Neuer Weg bietet Unternehmen Kostenvorteile

Die Presse feierte die sogenannte Radio Frequency Identification, kurz RFID, in den höchsten Tönen. „Metro startet RFID bundesweit" lautete eine der zahlreichen Schlagzeilen. Im Januar zog der Vorstand des Handelskonzerns auf der National Retail Federation Konferenz in New York ein positives Resümee der ersten 100 Tage des RFID-Probeeinssatzes. Die Spitze der Unternehmensgruppe erklärte den Schulterschluß der großen Handelshäuser und kündigte den flächendeckenden Einsatz der Technik zunächst bei Umverpackungen bis Ende 2005 an.

Und SAP verkündete kürzlich: „RFID lohnt sich bald auch bei einem Joghurt-Becher."
Doch nicht nur im Einzelhandel kann die RFID-Technik zur Optimierung von Unternehmensprozessen beitragen. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Selbst eine Organisation wie der Vatikan, die nicht für ihre Technikaffinität bekannt ist, hat zur Identifizierung von Büchern im Juli 2004 zwei Millionen RFIDs bestellt.

Vielfältiger Einsatz:

Der Siegeszug der RFIDs kam im vergangenen Jahr in Schwung, nachdem die Technologie in den Jahren zuvor etwas vor sich hin gedümpelt war. Aus der Vielfalt der technischen Varianten müssen die RFIDs ausgesucht werden, die den Verwendungszweck des Anwenders am besten abdecken und damit seinen Nutzen optimieren. Der Anwender kann zwischen RFID-Tags wählen, die in verschiedenen Frequenzbereichen arbeiten. Dadurch werden Geschwindigkeit und Reichweite der Datenübertragung sowie die Durchdringungseigenschaften der Signale beeinflusst.

Höchst unterschiedlich sind die Speicherkapazitäten eines RFID-Chips, was sich nicht zuletzt im Preis des RFID-Tags äußert. Die Skepsis den RFIDs gegenüber ist immer noch groß, die Barcode-Technik dagegen ist etabliert und erprobt.

Der RFID-Tag kann als einfaches Etikett mit codierter Artikelnummer (EPC: Electronic Product Code) eingesetzt werden. Doch ein RFID kann mehr, da er in der Lage ist, eine bis zu 256 kBit große Datenmenge zu speichern. Das legt nahe, einen Teil der Daten mit der etikettierten Ware zu transportieren. Soll heissen: Dort, wo sich die Ware befindet, sind auch die entsprechenden Daten verfügbar.

Logistische Entscheidung, sonst in einem entfernten IT-System getroffen, sind dann, etwa bei automatischen Materialflußsteuerungen, direkt in der Steuerung, nahe der Ware, möglich. Diese sogenannte DOT-Anwendung (Data on Tag) der RFID-Tags kann dazu beitragen, den Kommunikationsaufwand zwischen Sender und Empfänger einer Ware zu verringern. Zusätzliche Daten können beispielsweise durch RFID-Tags mit integriertem Thermofühler auf dem Transport aufgenommen werden.

Der Vorteil von DOT: Verschiedene Unternehmen, von der Herstellung bis zum Vertrieb, können ihre Daten auf dem Tag ablegen. Gegen unbefugtes Lesen und Schreiben geschützt, stehen die Daten allen Beteiligten zur Verfügung (CSA ). Die Kosten können bei entsprechender Aufteilung auf die Beteiligten verringert werden. Dieser Vorteil kommt auch bei der Kalkulation des Gesamtnutzens zum Tragen.
Barcode-Etiketten sind nur lesbar, wenn sie sichtbar angebracht wurden. Mehrere Packstücke auf einer Palette können oft erst nach Vereinzelung gelesen werden. Die Vereinnahmung oder Qualitätskontrolle von zusammengesetzten Collis erfordert deshalb einen entsprechend hohen Zeitaufwand. Da RFID-Tags nicht mit Licht, sondern mit Hilfe von Radiowellen arbeiten, entfallen diese Nachteile der Barcodes. Das Handling der Packstücke kann beschleunigt werden, es ergeben sich Kostenvorteile.

Kosten versus Nutzen

Gegenüber der Kennzeichnung durch Barcode-Etiketten, die für Bruchteile von Cents zu haben sind, weisen die RFID-Tags noch relativ hohe Stückkosten auf. Es ist zu erwarten, daß die Stückkosten mit zunehmendem Einsatz der Technik sowie durch den Einsatz neuer Techniken bei der Herstellung und Verwendung neuer Materialien fallen werden. Unabhängig davon kann schlüssig nachgewiesen werden, dass der Einsatz von RFIDs schon heute Vorteile bringt. In der IT würde man die derzeitige Situation als „Dead-Lock" bezeichnen: Die Industrie wartet ab, ob die RFIDs billiger werden und sich allgemeingültige Standards herauskristalisieren. Da durch das Abwarten erst wenige potentielle Anwender die RFIDs einsetzen, lassen Preisverringerung und Standardisierung auf sich warten.

Kostenrechnungen für einige Anwendungen zeigen, daß bereits heute direkte Kostenvorteile beim Handling der Waren sowie sekundäre Effekte zu erzielen sind:

Eine Studie von Accenture untersuchte am Beispiel von DVD-Spielern mögliche Zeiteinsparungen in der logistischen Verteilungskette (Supply Chain) durch den Einsatz von RFIDs. Wesentliche Einspareffekt zeigten sich am I-Punkt bei der Vereinnahmung der DVD-Spieler und nach ihrer  Kommissionierung beim Versand, wo jeweils etwa drei Minuten pro Palette eingespart werden können. Ist in der logistischen Kette noch ein weiterer I-Punkt bei der Einlagerung im Laden enthalten, werden durch den RFID-Einsatz auch hier über 2 Minuten eingespart. Insgesamt machte Accenture für dieses Beispiel einen Zeitvorteil für RFID gegenüber Barcode von acht Minuten in der Handhabung der Ware aus.

Kreative Lösungen

Fazit: RFIDs bieten eine Reihe von neuen Applikationen in allen Unternehmensprozessen. Der Return on Investment für die Einführung der Technik hängt davon ab,

Die Stückpreise für Tags werden weiter sinken, sobald die Tags in größeren Stückzahlen produziert werden und neue Technologien eingesetzt werden können.
Die Technologie ermöglicht kreative Lösungen, die mit Barcode nicht erzielbar sind; Bespiele:

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01.04.2005 - FM - Das Logistik-Magazin:

Kostenvorteile durch die Integration von RFID in Unternehmensprozesse

Das Thema "Radio Frequency Identification" ist in aller Munde. Die Metro ist dabei, RFID bundesweit einzuführen, der Vorstand zog auf der National Retail Federation in New York im Januar 2005 ein positives Resümee über die ersten 100 Tage des RFID-Probeeinsatzes. Gleichzeitig erklärte die Metro den Schulterschluss der großen Retail-Unternehmen und kündigte den flächendeckenden Einsatz der RFID-Technik an, zunächst bei Umverpackungen bis Ende 2005. Im März 2004 hieß es bei SAP: RFID lohnt sich bald auch bei einem Joghurt-Becher. Und im Juni 2004 erschien die überraschende Meldung: Der Vatikan, eine Organisation, die nicht für ihre Technikaffinität oder den Hang zum „Early Adopter“ bekannt ist, hat zur Identifizierung von Büchern zwei Millionen RFIDs bestellt.

Der Vormarsch der RFIDs scheint im vergangenen Jahr richtig in Schwung geraten zu sein. Zumal diese Technologie in den Vorjahren etwas vor sich hin gedümpelt hat. Wird eine Übersicht der verschiedenen RFID-Bauformen erstellt, dann zeigen sich die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Aus der Anzahl der technischen Varianten müssen jeweils die RFIDs ausgesucht werden, die dem Verwendungszweck des Anwenders am besten entsprechen und somit seinen Nutzen optimieren – immer in Relation zu den Kosten. Der Anwender kann zwischen RFID-Tags wählen, die in verschiedenen Frequenzbereichen arbeiten. Hierdurch werden Geschwindigkeit und Reichweite der Datenübertragung sowie die Durchdringungseigenschaften der Signale beeinflusst. Sehr unterschiedlich sind auch die Speicherkapazitäten eines RFID-Chips, was sich dann auch im Preis des RFID-Tags äußert.

Die Skepsis den RFIDs gegenüber ist immer noch groß. Angeführt werden dafür

verschiedene Gründe:

1.  Am 11. Januar wurde im ZDnet gemeldet, daß die ersten schnellen Chips mit einer Taktrate von 600 kHz aus polymerem, das heißt organischem Material hergestellt worden sind, die bis 120 Grad Celsius einsatzbereit sind. Sie können als Funkchips RFID-Funktionen übernehmen. Ihr Herstellungspreis wird unterhalb eines Euro-Cents liegen.

2.  Bei derzeitigen Preisen sind durchaus Kosteneinsparungen möglich, wenn das Potenzial der neuen Technik vollständig genutzt wird.

Letztendlich ist der Systempreis entscheidend, die Summe aus Kosten für stationäre Ausrüstung und RFID-Tags, wenn es um die Beurteilung der Wirtschaftlichkeit der RFID-Technik geht. Die Preise für das Equipment wie Antennen und „Handscanner" hängen von dem speziellen Einsatz ab. Dabei stellt sich die Frage, wie nah kommt man an die Ware heran. Aufgrund dieses Sachverhalts kann hier eigentlich keine verbindliche Aussage getroffen werden. Der RFID-Tag kann natürlich als einfaches Etikett mit codierter Artikelnummer (EPC: Electronic Product Code) eingesetzt werden. Aber ein RFID kann mehr, da er in der Lage ist, eine bis zu 256 kBit große Datenmenge zu speichern. Das legt nahe, einen Teil der Daten mit der etikettierten Ware zu transportieren, das heißt überall dort, wo die Ware sich befindet, auch ihre Daten verfügbar zu machen. Damit sind logistische Entscheidungen, etwa bei der automatischen Materialflußsteuerungen, direkt in der Steuerung nahe der Ware und nicht in einem entfernten IT-System möglich. Diese sogenannte DOT-Anwendung (Data on Tag) der RFID-Tags kann dazu beitragen, den Kommunikationsaufwand zwischen Sender und Empfänger einer Ware zu verringern und/oder zusätzliche Daten zum Beispiel auf dem Transport aufzunehmen, wie dies beispielsweise mit RFID-Tags mit integriertem Thermofühler der Fall ist.

Die Idee bei DOT ist, dass verschiedene Unternehmen von der Herstellung bis zum Vertrieb ihre Daten auf dem Tag ablegen und gemeinsam, gesichert gegen unbefugtes Lesen und Schreiben nutzen können (CSA ). Hierdurch wird der logistische Nutzen verbessert und die Kosten lassen sich, bei entsprechender Aufteilung auf die Nutznießer, verringern. Auch dies ist eine Eigenschaft von RFID-Tags, die bei der Kalkulation des Nutzens berücksichtigt werden muss.

Eine Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen der Barcode- und RFID-Technik erleichtert Einschätzungen für die praxisgerechte Verwendung.

Gerade die Voraussetzung, dass ein Barcode-Etikett stets sichtbar angebracht werden muss und daher mehrere Packstücke auf einer Palette gegebenenfalls erst nach Vereinzelung gelesen werden können, bedeutet vor allem, dass der Zeitaufwand bei der Vereinnahmung oder Qualitätskontrolle von zusammengesetzten Collis recht groß sein kann.

Da RFID-Tags nicht mit Licht sondern mit Hilfe von Radiowellen arbeiten, entfallen hierbei diese wesentlichen Nachteile der Barcodes. Das Handling der Packstücke lässt sich deutlich beschleunigen, wodurch sich natürlich Kostenvorteile ergeben, wie folgende Bespiele zeigen.

Kosten und Nutzen der RFIDs gegenüber dem Barcoding

Gegenüber der Kennzeichnung durch Barcode-Etiketten, die für Bruchteile von Cents zu haben sind, weisen die RFID-Tags noch relativ hohe Stückkosten auf. Natürlich ist zu erwarten, dass die Stückkosten einerseits mit zunehmendem Einsatz dieser Technik fallen, zudem aber auch durch den Einsatz neuer Techniken bei der Herstellung und Verwendung neuer Materialien. Unabhängig davon lässt sich zeigen, dass der Einsatz von RFIDs schon heute Vorteile bringt.

In der IT würde man die derzeitige Situation mit „Dead-Lock" bezeichnen: Derzeit wartet die Industrie darauf, dass RFIDs billiger werden und dass sich allgemeingültige Standards herauskristalisieren. Aber die RFIDs werden noch nicht billiger, und es werden keine Standards definiert, weil es an hinreichenden Anwendungen fehlt. Denn alle Welt wartet darauf, dass die RFIDs billiger werden. So schließt sich der unerfreuliche Zirkelschluss.

Kostenrechnungen für einige Anwendungen zeigen jedoch, dass der Preisverfall der Tags aber nicht erst abgewartet werden muss, um schon heute direkte Kostenvorteile beim Handling der Waren zu erzielen, vor allem wenn dabei sekundäre Effekte entstehen:

Beispiel 1

Für einen Kunden, dessen Geschäft Lagerung, Distribution und Verkauf von Schuhen ist, hat die Micromata GmbH, Kassel, eine Wirtschaftlichkeitsstudie durchgeführt. Die Micromata GmbH berät Unternehmen beim Einsatz von RFID-Technik durch Machbarkeitsstudien und Wirtschaftlichkeitsrechnungen, erstellt Software und integriert Systeme zur Weiterverarbeitung von RFID-Daten in der Unternehmens-IT. Der Kunde hat aufwendige Kontrollen nach der Kommissionierung, beim Versand und beim Wareneingang in seinen Schuhgeschäften eingeführt, die als Shop in Shop in Warenhäusern geführt werden. Hierbei zeigt sich folgendes Ergebnis: Berücksichtigt man lediglich die Zeitvorteile durch Einsatz von RFIDs im Lager, der Kommissionierung, der Endkontrolle der Sendung und ihren Versand, so werden die Kosten der Einführung bei Abschreibung über drei Jahre nicht vom Nutzen kompensiert. Die monatlichen Verluste durch den Einsatz von RFIDs in Abhängigkeit von den Kosten der Tags lassen sich in einfacher Weise darstellen.

Nimmt man allerdings die Einspareffekte bei der Vereinnahmung im Handel, den Einsatz des Tags als Diebstahlsicherung hinzu, so ändert sich die Kostensituation und aus dem vorgenannten Verlust wird ein Gewinn, der abhängig von den Kosten der Tags ist. Die übrigens nicht in einem Kreislauf geführt werden, sondern nach einmaligen Einsatz verloren sind.

Beispiel 2

In einem anderen Fall aus der Praxis geht es um die Suche nach Akten mit Hilfe von RFIDs und um eine Bestandsverwaltung „FindIT", die Micromata entwickelt hat. Alternativ könnte es sich auch um Bücher handeln, die an unterschiedlichen Standorten in einer Verwaltung oder einem Unternehmen geführt werden. Sparpotential ist hier die Suche der Mitarbeiter nach Akten bzw. Büchern. Mitarbeiter identifizieren die Artikel, die sie an ihren Arbeitsplatz mitgenommen haben, durch einen Lesekopf, der am Arbeitsplatz-PC angeschlossen ist. Die Informationen werden in einer zentralen Datenbank ablegt, die allen Mitarbeitern zur Verfügung steht. Alternativ ist eine Verheiratung von Artikeldaten und Daten des aktuellen Besitzers schon beim Auschecken des Artikels aus dem Archiv möglich, wobei die Information über den zukünftigen Standort zum Beispiel durch Lesen des Dienstausweises erreicht wird. Die auf zehn Prozent der Arbeitszeit geschätzte Suchzeit lässt sich deutlich durch den Einsatz von RFIDs und einer Datenbankapplikation, die über den aktuellen Standort der Akte Auskunft gibt, reduzieren.

Wenn nur drei Prozent der Arbeitszeit eingespart werden, dann hat sich die Investition bei einem Tagpreis von 0,7 Euro/Tag nach 36 Monaten amortisiert, wenn es fünf Prozent der Arbeitszeit sind, dann bereits nach zehn Monaten.

RFIDs bieten eine Reihe von interessanten, neuen Applikationen in allen Unternehmensprozessen. Der ROI für die Einführung der Technik hängt davon ab,

Das Potenzial der RFID-Technik zur Kostensenkung bei Standardlösungen ist hoch, neue kreative Lösungen sind mit ihr nicht nur denkbar, sondern erfolgreich in der Praxis auszuführen.

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01.01.2005 - Wirtschaft Nordhessen:

Micromata GmbH - Logistik-Profi direkt vor Ort

Logistische Prozesse funktionieren wie ein feines Uhrwerk. Jedes noch so kleine Zahnrad muss präzise in das nächste greifen, weil ansonsten der gesamte Ablauf ins Stocken gerät. Micromata hat sich genau auf diese Präzisionsarbeit spezialisiert und setzt logistische Projekte – von der Konzeption über die Software-Programmierung bis zur letztendlichen Realisierung – mit Erfolg um.

Ein Paradebeispiel liefert das Projekt „e-datagate“, welches das Kasseler Unternehmen für den Logistikkonzern DHL umgesetzt hat. Im Kern geht es hierbei um die Entwicklung, Programmierung und Installation eines internetbasierten Portals für die Disposition von Transportaufträgen. Konkret greifen die Kunden als Auftraggeber, die DHL-Disponenten sowie die Transportunternehmer auf eine gemeinsame Plattform zu, mit dem Ziel die bestehenden Transportkapazitäten optimal zu steuern.

Im Ergebnis werden so die Wartezeiten bei der Verladung verringert und Leerfahrten der LKWs weit gehend vermieden. „Hierin liegt der entscheidende Mehrwert für das Unternehmen“, betont Kai Reinhard, Geschäftsführer des Kasseler Unternehmens, das seinen Kunden hier einen Rund-um-Service bietet.

Gegenüber vielen Mitbewerbern fallen drei Vorteile besonders ins Auge. So gehört es bei Micromata zum guten Ton, Aufgabenstellung und den Zeitpunkt der Realisierung bereits bei der Auftragsvergabe eindeutig festzulegen. Die Kosten werden also nicht auf Stundenbasis abgerechnet, sondern von Micromata zu einem garantierten Festpreis kalkuliert. Zweitens erhält der Kunde eine individuell programmierte Software, die seinen Geschäftsvorfall exakt abbildet. Im Gegensatz zu einer Standardsoftware erlaubt diese eine schnelle Anpassung an sich verändernde Prozesse, sodass die Geschäftsabläufe marktgerechter und damit profitabler gestaltet werden können – und eben nicht bestimmten Systemanforderungen folgen müssen. Zudem gewinnt der Kunde ein Alleinstellungsmerkmal, da die Individualsoftware auf seine Anforderungen zugeschnitten und Mitbewerbern nicht zugänglich ist.

Außerdem werden die Schnittstellen, wie Finanzbuchhaltung oder Fakturierung, bei der Programmierung berücksichtigt und die IT-Anwendung so weit es geht in die bestehende IT-Landschaft des Kunden integriert. Zum Leistungsumfang gehört dabei stets eine Webapplikation, sodass jeder Anwender das Programm internetgestützt nutzen kann, ganz gleich, welcher Browser am Rechner installiert ist.

Hervorzuheben ist zudem die Umsetzung des Projekts, welche dem so genannten und in der Industrie akzeptierten V-Modell folgt. Durch eine hohe Transparenz und schrittweise Zieldefinitionen wird die Effizienz der Projektabwicklung und damit die Kundenzufriedenheit deutlich erhöht. „Unsere Kunden sind stets im Bilde, an welcher Stelle der Projektverlauf gerade ist und können diesen durch Zwischenergebnisse kontrollieren“, erläutert Thomas Landgraf, Geschäftsführer von Micromata. Außerdem werden immer nur jene Mitarbeiter des Unternehmens beansprucht, die in dem jeweiligen Projektstadium gerade gebraucht werden.

Da sich diese Anwendungen problemlos auf andere Bereiche übertragen lassen, ist das Kasseler Unternehmen längst auch auf anderen Geschäftsfeldern aktiv. Auf der Basis von Micromata individuell erstellten Software-Systemen...

... bestellen bundesweit rund 2.000 VW-Autohändler Prospekte unter Berücksichtigung regional   

    spezifischer Aspekte.

... wählten über 250.000 Personen über ein internetbasiertes Wahlsystem.

... wird die Weiterentwicklung und Durchführung eines Krebsvorsorgetests unterstützt.

Für die Transport- und Logistikbranche ist besonders von Vorteil, dass Micromata in der Mitte Deutschlands ansässig ist. So wirkt das Kasseler Unternehmen aktiv an der Profilierung Nordhessens zum überregionalen Logistikstandort mit. Dank kurzer Wege sind die Spezialisten zudem jederzeit schnell vor Ort, insbesondere wenn es einmal „brenzlig“ wird. „Dann kommt es auf jede Minute an“, weiß Geschäftsführer Landgraf. Denn die Prozesskette funktioniert nur, wenn wirklich jedes noch so kleine „Zahnrad“ tatsächlich ineinander greift.

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Originalartikel

23.12.2004 - Elektronikbranche Nachrichten:

Größte rechtsverbindliche Online-Wahl in Deutschland ein voller Erfolg

Gesellschaft für Informatik wählt Präsidium online. Elektronisches Wahlsystem POLYAS macht höhere Wahlbeteiligung möglich.

KASSEL (10. Dezember 2004) - Als erster großer Verein in Deutschland hat die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) in diesem Jahr bei den Wahlen zum Präsidium ein elektronisches Wahlverfahren eingesetzt. Von 20.395 Wahlberechtigten haben sich 4.845 Personen an der elektronischen und 81 Personen an der Briefwahl beteiligt. Die Wahlbeteiligung ist durch die Einführung des Onlinewahlverfahrens POLYAS um 56 Prozent auf 24,2 Prozent gesteigert worden. Die letzte Präsidiumswahl 2003 – eine konventionelle Briefwahl – hat nur 3.271 Vereinsmitglieder aktivieren können.

Die Online-Wahl wurde von einem eigens eingerichteten Expertengremium der GI begleitet. Dabei standen insbesondere die Fragen des Datenschutzes, der Anonymität sowie der Manipulations- und Störsicherheit im Mittelpunkt. Die Wahl-Software POLYAS, vom Kasseler Unternehmen Micromata entwickelt, hat das Gremium über-zeugt, die GI-Wahlen als Pilot online durchzuführen. Der Physikalisch Technischen Bundesanstalt lag im Rahmen der von der GI gebildeten Expertengruppe die Software in wesentlichen Bestandteilen zur groben Sichtung vor. Mit dem Ergebnis: POLYAS kann für das Pilotvorhaben der GI-Wahlen eingesetzt werden.

Die Vorteile der Online-Wahl liegen auf der Hand – beziehungsweise auf dem Monitor: Die Veranstalter der Wahl sparen das Rückporto für die Wahlzettel, die Online-Wähler ersparen sich den Gang vor die Tür. Innerhalb weniger Minuten liegt das Wahlergeb-nis dank vollautomatischer Auszählung der Stimmabgaben vor.

Mit POLYAS bietet Micromata eine komfortable Wahl-Software, die unabhängig von Aufenthaltsort und Internetbrowser des Wählers funktioniert und die notwendige Si-cherheit gewährleistet. Das System arbeitet auf der Basis von Open-Source-Software wie Linux, Apache/Tomcat, OpenSSL und PostgreSQL.

Eine Kombination von Verschlüsselungstechniken garantiert die Rechtsverbindlichkeit der Online-Wahlergebnisse. Jeder Wähler erhält mit seiner Wahlbenachrichtigung im verdeckten „Rubbelfeld“ eine Wahl-Pin, die - verschlüsselt - in einer Datenbank lagert. Als Login kann, wie bei den GI-Wahlen geschehen, die Mitgliedsnummer des Ver-einsmitgliedes dienen. Die Wahl selbst erfolgt über eine verschlüsselte Internetverbindung. Eine nachträgliche Wahlmanipulation wird durch eine ständige, fortlaufende Berechnung von Prüfsummen der eingegangenen Stimmen ausgeschlossen. Eine strikte Trennung von Wählerverzeichnis und Wahlurne sichert die Anonymität der Stimmen.

POLYAS wurde erstmals 1996 in Finnland eingesetzt und ermöglichte bis heute über 250.000 Online-Stimmabgaben. Die GI-Präsidiumswahl hat erneut bestätigt, dass die Wahlsoftware reif für den professionellen Einsatz ist. Die Micromata GmbH sieht einer Zertifizierung ihrer Wahl-Software zuversichtlich entgegen. Für Vereine und Verbände sind rechtsverbindliche Online-Wahlen schon heute möglich.

Erfolg ist programmierbar: Micromata GmbH

Micromata bietet bundesweit individuelle und anspruchsvolle IT-Lösungen - unter an-derem im Bereich Logistik - für Konzerne wie DHL, Fresenius Kabi. oder Volkswagen. Zu den Kernkompetenzen des 25 Mitarbeiter starken, 1997 in Kassel gegründeten Un-ternehmens zählen Softwareentwicklung, Consulting, Softwaresanierung, Datenbankoptimierung, Projektmanagement.
Mittels regionaler Kooperationen gelingt es Micromata, innovative Produkte etwa in den Bereichen Medizin und Druckerzeugnisse erfolgreich zur Marktreife zu führen.

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Originalartikel

21.12.2004 - HNA:

Die Daten-Dirigenten

Aufstieg, Insolvenz, Rückkehr: Micromata behauptet sich wieder am Markt

kassel. Einfache Kunden waren es nicht. Eine Gruppe von Professoren, Abgesandte der Gesellschaft für Informatik (GI), ist um kritische Fragen nicht verlegen. Schon gar nicht, wenn ihre Präsidiums-Wahlen - gewissermaßen standesgemäß - online stattfinden sollen. Die Kasseler Micromata GmbH, die die Wahl über ihre Software Polyas abwickeln sollte, konnte die Skeptiker überzeugen: Die GI-Premiere ging über die Bühne, von den 24,2 Prozent der 20 395 Wahlberechtigten, die das neue Präsidium kürten, hatten fast 98 Prozent den elektronischen Weg genutzt. Laut Micromata war es die größte rechtsverbindliche Online-Wahl in Deutschland.

 „Geld haben wir mit Polyas bisher noch nicht verdient“, sagt Kai Reinhard, einer der beiden Micromata-Geschäftsführer. „Aber das wird sich jetzt hoffentlich ändern.“ Das System soll Vereinen angeboten werden, und sogar mit den Vereinten Nationen hat man schon erste Kontakte geknüpft: Das Online-System, mit dem sich Daten in Sekundenschnelle irgendwo auf der Welt sicher abspeichern lassen, würde sich für Krisengebiete eignen. Polyas ist ein Renommierprojekt, das Hauptgeschäft ist die Logistik. Sie war seit der Gründung des Unternehmens 1997 dabei. Sie war Grundpfeiler beim Neustart, ein Jahr nach dem Zusammenbruch 2001. Bei der Tochter des Fresenius Konzerns, Fresenius Kabi sorgt Micromata-Software dafür, dass der Betrieb im europäischen Zentrallager in Friedberg 24 Stunden am Tag reibungslos läuft. Beim Großkunden DHL dirigieren die Kasseler Programme 17 000 bis 18 000 Wechselbrücken, LKW-Auflieger für den Gütertransport. Minutiös getimt rechnet das System Strecken aus und organisiert für Spediteure und DHL eine optimale Tourenabwicklung. „Die Logistik wird sicher noch lange unser Kerngeschäft bleiben, sagt Reinhard. „Dort haben wir das Domänenwissen“, fügt Geschäftsführer Thomas Landgraf hinzu. Man kennt die Branche und weiß, was wichtig ist. Investitionen in Logistik-Software haben sich oft schon nach einem Jahr rentiert. So kann Fresenius dank der Kasseler Programme den Bau eines weiteren Lagers auf Jahre verschieben. Micromata entwickelt im Auftrag der Kunden und verkauft diesem die Individuallösungen. Dass die Kunden die so erworbenen Kasseler Produkte in Lizenz weitervergeben, ist kaum zu erwarten: „Teilweise ist das Betriebsgeheimnis“, so Reinhard. Doch auf mehreren Beinen steht es sich besser. Für Volkswagen hat das Unternehmen eine Internet-Plattform entwickelt, über die die knapp 2700 VW-Händler ihre Zubehörprospekte beziehen und am Computer verändern können - 60 Millionen Exemplare pro Jahr. An das Publishing Pilot genannte Gemeinschaftsprojekt mit der Göttinger Grosse Duck GmbH sind laut Micromata nun alle VW-Händler angeschlossen.

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Originalartikel

13.12.2004 - Heise Online News:

Gesellschaft für Informatik wählte Präsidium erstmals online

Die Gesellschaft für Informatik e.V.[1] (GI) hat bei den Wahlen zum Präsidium ihren rund 20.000 Mitgliedern erstmals die Möglichkeit zur Online-Wahl geboten: Daraufhin nahmen 4.845 Stimmberechtigte an der elektronischen Wahl teil, nur noch 81 Personen hätten ihre Stimme per Brief abgegeben, teilt die GI mit. Im Vergleich zum vergangenen Jahr sei die Zahl der insgesamt abgegebenen Stimmen um rund 50 Prozent gestiegen. Ins GI-Präsidium wurden Dr. Roswitha Bardohl, Prof. Dr. Susanne Biundo-Stephan, Prof. Dr. Georg Carle, Carl-Martin Decker, Prof. Dr. Gunter Dueck und Dr. Uwe Dumslaff gewählt.

Die diesjährige Wahl bezeichnet die GI als einen "Pilotversuch", der ein "vertretbares Sicherheitsniveau" erreicht habe. Die Software-Plattform wurde von dem Kasseler Anbieter Micromata[2] bereitgestellt. Das System sei -- insbesondere im Hinblick auf Datenschutzfragen, Manipulations- und Störsicherheit -- von einem Expertenteam bestehend aus Professoren und weiteren Experten der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB[3]) begleitet worden, die "national und international zu den herausragenden Fachleuten auf dem Gebiet der Informationssicherheit und elektronischer Wahlsysteme" zählten.

Eine Sprecherin der Gesellschaft für Informatik zieht eine positive Bilanz der ersten Online-Wahl. Manipulationsversuche seien nicht beobachtet worden. Da die GI beabsichtige, die Online-Wahl im kommenden Jahr als Standard-Verfahren einzuführen, müssten noch weitere Sicherheitsmaßnahmen und Tests durchgeführt werden. Um die Anonymität der Wahlberechtigten zu gewährleisten, seien ein getrennter "Wahl-" beziehungsweise "Urnen-Server" erforderlich. Bei der diesjährigen Wahl seien zwar separate Server verwendet worden, doch hätten sich diese im selben Raum befunden. Im nächsten Jahr sollen die Server jedoch an zwei unterschiedlichen Orten stehen und außerdem zu verschiedenen Rechenzentren gehören. Ähnlich Crashtests im Automobilbau sei geplant, die neue Serverarchitektur intensiven "penetration tests" -- konzentrierten Angriffsversuchen -- auszusetzen.

Die Gesellschaft für Informatik betrachtet die Online-Wahl als geeignetes Instrument für andere Vereine und Verbände, die Wahlbeteiligung der Mitglieder zu erleichtern und entscheidend zu erhöhen und zugleich den bürokratischen Aufwand und die Kosten zu reduzieren. Auf der anderen Seite weist die GI ausdrücklich darauf hin, dass elektronische Wahlverfahren dieser Art nicht unmittelbar auf politische Wahlen übertragen werden könnten, da diese ganz anderen Anforderungen genügen müssten. Zum korrekten Ablauf politischer Wahlen sei es auch im Online-Zeitalter erforderlich, dass sich die Bürger in spezielle Wahllokale begäben. Könnten Stimmen von externen Rechnern, also beipsielsweise von zuhause aus, abgegeben werden, sei nicht nachvollziehbar, ob die Stimmabgabe tatsächlich frei und geheim erfolge, betonte die GI-Sprecherin gegenüber heise online. Hingegen halte es die GI für möglich, die Prozedur im Wahllokal zu vereinfachen. Hinreichende Sicherheitsmaßnahmen vorausgesetzt, könnten die Bürger ihre Stimmen an Wahlautomaten abgeben. Auch eröffne die Vernetzung von Wahllokalen Zeit- und Kostenvorteile, um die Stimmergebnisse auszuzählen und zum Wahlleiter zu übertragen.

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Originalartikel

11.12.2003 - Heise Online News:

IT-Initiative D21 mit erster offiziell gültiger Onlinewahl

Was lange währt, wird endlich gut: Nach über zwei Jahren Vorlaufzeit kann sich die von großen Unternehmen der deutschen IT-Industrie getragene Initiative D21 als erster deutscher Verein feiern, der seinen Vorstand per Internet gewählt hat. Von Samstag bis einschließlich zum gestrigen Mittwoch konnten die 110 Mitglieder online ihre Stimme abgeben. Die Wahl war unter technischen und rechtlichen Aspekten interessanter als das Ergebnis: Von den 26 Kandidaten für den Vorstand wurden alle gewählt.

Der D21-Vorsitzende Erwin Staudt hatte sich in der Vergangenheit schon öfter für eine Online-Demokratie eingesetzt, war aber zunächst daran gescheitert, die Online-Wahl im eigenen Verein einzuführen. Das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg hatte im Sommer 2002 eine entsprechende Änderung der Vereinssatzung für ungültig erklärt. Erst nachdem die Satzung nochmals überarbeitet und unter der Beteiligung des Bundeswahlleiters ein neues Wahlkonzept erarbeitet wurde, konnte die Wahl rechtmäßig stattfinden.

Zum Einsatz kam die Software Polyas der Firma Micromata, die unter anderem schon im Wahlkampf 2002 zur Testwahl unter 60.000 deutschen Schülern genutzt wurde. Jedem Mitglied der Initiative wurde eine Chipkarte samt Kartenleser kostenlos zur Verfügung gestellt. Damit erfüllte der Verein eine gerichtliche Auflage: Die Mitglieder durften nicht zur Anschaffung der benötigten Hardware gezwungen werden. Die Authentifizierung per Chipkarte sollte sicherstellen, dass nur Vereinsmitglieder an der Wahl teilnehmen konnten. Der eigentliche Wahlvorgang wurde dann über einen Browser abgewickelt.

Doch das Gericht hatte weitere Auflagen gestellt. Zusätzlich zur Online-Wahl musste den Mitgliedern die Möglichkeit zu einer Nahwahl gegeben werden. Auch die lief elektronisch ab: Statt einer Wahlurne kam ein Terminal mit Touchscreen zum Einsatz. Dabei durfte auch der Knopf für eine ungültige Stimmabgabe nicht fehlen. Projektpartner war hier das Forschungsprojekt W.I.E.N. -- Wählen in elektronischen Netzwerken, das vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert wird.

Unter demokratischen Aspekten war die Wahl wenig spannend. Gewählt wurden alle 26 Kandidaten, die sich zur Vorstandsarbeit bereit erklärt hatten. Die Wahlbeteiligung lag nach Abschluss der Onlinewahl über 50 Prozent und war damit deutlich höher als in den Vorjahren. Finanziell gesehen war das Verfahren hingegen ein voller Erfolg. "Durch die Online-Wahlen sparen die D21-Mitglieder grob gerechnet 130.000 Euro nur an Reise- und Personalkosten, die Mühe hat sich also gelohnt", sagte Staudt. Die verbliebenen Kosten beziffert der Verein auf 30.000 Euro.

D21 sieht sich als Vorreiter für viele weitere Online-Wahlen in Deutschland. Besonders überregionale Vereine ohne regionale Bezüge sollen von den Vorteilen der Methode profitieren. Nachahmern will die Initiative Hilfestellungen zur Verfügung stellen, zum Beispiel Muster-Paragraphen für Vereinssatzungen. Ob andere Vereine die gleichen Ersparnisse wie in diesem Pilotversuch realisieren können, bleibt aber abzuwarten.
(Torsten Kleinz) / (jk/c't)

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17.11.2008

Stefanos Tsivopoulos ist neuer Preisträger des "Golden Cube"

Die Verantwortlichen des 25. Kasseler Dokumentar- und Videofest kürten am vergangenen Sonntag die Preisträger für 2008.

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13.11.2008

Eröffnung der Micromata-Niederlassung in Bonn

Wir bedanken uns bei Kunden, Freunden und Mitarbeitern für eine stimmungsvolle Einweihungsfeier.

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21.10.2008

Mitbestimmung 2.0: Micromata stellt das erste rechtsverbindliche Online-Abstimmungssystem fertig.

Mit POLYAS-Abstimmungen eröffnen elektronische Wahlformen neue Perspektiven der basisdemokratischen Einflussnahme für Organisationen.

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